
Kritik an Nina Warken: Krankenhaus-Verband DKG warnt, dass jede zweite Klinik pleitegehen könnte
Sparpläne von Schwarz-Rot Krankenhausverband warnt, dass jede zweite Klinik pleitegehen könnte Die Deutsche Krankenhausgesellschaft malt ein düsteres Szenario: Sollte das Sparpaket von Gesundheitsministerin Warken in...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Sparpläne von Schwarz-Rot Krankenhausverband warnt, dass jede zweite Klinik pleitegehen könnte Die Deutsche Krankenhausgesellschaft malt ein düsteres Szenario: Sollte das Sparpaket von Gesundheitsministerin Warken in seiner jetzigen Form kommen, drohe eine Pleite- und Entlassungswelle an deutschen Kliniken. 40 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern DKG-Chef Gaß (im April 2024): »Ich bleibe dabei, dass wir künftig auf 400 bis 500 klassische Krankenhausstandorte verzichten könnten« Foto: Britta Pedersen / dpa Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) warnt vor einer Pleitewelle und einem massiven Arbeitsplatzabbau in der Branche wegen der Sparpläne der schwarz-roten Regierung. »Kommen die Einsparungen wie geplant, verlieren wir 2027 insgesamt acht Prozent unserer Erlöse«, sagte Verbandschef Gerald Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). »Eine aktuelle Studie kommt zu dem Ergebnis, dass in diesem Fall 2030 49 Prozent aller Krankenhausstandorte eine hohe Ausfallwahrscheinlichkeit haben werden«, sagte er weiter.
Die Einzelheiten
»Übersetzt heißt das: Es ist damit zu rechnen, dass jede zweite Klinik pleitegeht. «Nach Berechnungen der DKG müssten die Kliniken zudem jeden zehnten Arbeitsplatz abbauen, falls die Einsparungen von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) wie geplant umgesetzt werden. Betroffen wären damit rund 140.
Interaktiver Rechner: So viel teurer wird Ihre Krankenkasse Die Kürzungen träfen eine Branche, die bereits am Limit arbeite, sagte Gaß (mehr dazu, was der neue Gesetzentwurf vorsieht, erfahren Sie hier im Überblick ). Gaß betonte zugleich, dass sein Verband die Ziele der Krankenhausreform grundsätzlich unterstütze. Dazu gehörten eine stärkere Spezialisierung, die Fusion kleinerer Häuser und neue Versorgungsstrukturen.
Dieser Umbau müsse jedoch geordnet und schrittweise über etwa zehn Jahre erfolgen. »Ich bleibe dabei, dass wir künftig auf 400 bis 500 klassische Krankenhausstandorte verzichten könnten«, sagte Gaß. Viele Häuser, die erhalten oder umgewandelt werden sollten, würden die geplanten Kürzungen jedoch womöglich nicht überstehen.
Schon im April hatte Gaß Warkens Sparpläne attackiert: »Ein derart planloses und gleichzeitig radikales Vorgehen hat es in der Gesundheitspolitik so noch nicht gegeben«, sagte er damals. Mehr zum Thema Finanzlücke bei den Kassen: SPD und CSU wollen höhere Steuern auf Alkohol, Tabak und Zucker Von Christian Teevs Warkens Gesundheitsreform: Kassen verlangen noch strengeren Sparkurs Umstrittene Sparvorschläge: Deutschlands einst oberster Sozialrichter rechnet mit Warkens Gesundheitsreform ab Von Alexander Preker Mit dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz will Warken die Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung verbessern.
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