
Kritik aus dem Osten: Torpediert Schwesig die Rentenreform?
Kritik aus dem Osten : Torpediert Schwesig die Rentenreform? Von Mona Jaeger, Berlin 24.06.2026, 18:54Lesezeit: 4 Min. Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, am 19. Juni 2026 bei einer...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Kritik aus dem Osten : Torpediert Schwesig die Rentenreform? Von Mona Jaeger, Berlin 24. 2026, 18:54Lesezeit: 4 Min.
Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, am 19. Juni 2026 bei einer Pressekonferenz in Schwerin. dpaDie Ministerpräsidentin übt Kritik, um die eigene Wahl zu gewinnen.
Die Einzelheiten
Oder will sie doch noch einen anderen SPD-Posten? Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Manuela Schwesig ist die vielleicht letzte Hoffnungsfigur in der SPD, und genau das macht sie so gefährlich für die eigene Partei. Denn die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern kämpft bis zur Landtagswahl am 20.
September um jeden Meter, den sie noch gegen die AfD gutmachen kann. Derzeit sieht es nicht gut aus: Laut Umfragen liegt die SPD etwa bei 28 Prozent, die AfD bei 35. Schwesig hat sich offenbar für diesen Weg entschieden: maximale Distanz zur eigenen Bundespartei, die in Umfragen bei elf bis zwölf Prozent steht.
Deutlich wurde diese Distanzierung schon bei der Frage, ob der Tankrabatt über die Sommerferien hinaus verlängert werden sollte. Die schwarz-rote Koalition will das nicht, das Thema war nicht allzu strittig zwischen den Parteien. Doch Schwesig bezeichnete das Ende der Unterstützung für Autofahrer als Fehler.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Noch deutlicher fiel nun ihr Urteil über den Bericht der Rentenkommission aus. Während nahezu alle wichtigen SPD-Politiker, angefangen mit der Vorsitzenden und Arbeitsministerin Bärbel Bas, die Vorschläge der Kommission lobten, schrieb Schwesig kurze Zeit nach der offiziellen Vorstellung auf der Plattform X: „Ich bin nicht der Meinung des Kanzlers, dass diese Vorschläge 1:1 umgesetzt werden müssen.
“ Die Länder seien nicht in die Kommissionsarbeit eingebunden worden, das sei ein Fehler. Schwesig teilte mit, sie halte die Steigerung des Renteneintrittsalters und die Kopplung an die Lebenserwartung für falsch. „Gerechter wäre es, wenn nach Beitragsjahren geschaut würde.
“Mit dieser Kritik haben sie in der SPD nicht gerechnetDie Ministerpräsidentin spricht damit aus, was auch einige andere in der SPD denken dürften. Gerade die geplante Abschaffung der „Rente mit 63“ tut der Partei sehr weh. Gleichwohl haben es Bas und Annika Klose, die die Reform für die SPD federführend verhandelt hat, geschafft, mit ihrer schnörkellosen Kommunikation den eigenen Leuten klarzumachen, dass allzu viel Widerspruch nicht vorgesehen ist.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





