
Kritische Infrastruktur: Rüstung als Wachstumshoffnung
Kritische Infrastruktur : Rüstung als Wachstumshoffnung Ein Kommentar von Jonas Jansen 11.05.2026, 22:33Lesezeit: 2 Min. Eine klassische Abwehrmethode: Eine Abfangdrohne schleudert ein Netz zum Abfangen einer anderen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Kritische Infrastruktur : Rüstung als Wachstumshoffnung Ein Kommentar von Jonas Jansen 11. 2026, 22:33Lesezeit: 2 Min. Eine klassische Abwehrmethode: Eine Abfangdrohne schleudert ein Netz zum Abfangen einer anderen Drohne heraus.
dpaDie Bedrohungslage durch Drohnenüberflüge ist bekannt, doch die Abwehr noch häufig unzureichend. Dass sich große Unternehmen wie Rheinmetall und Telekom dafür zusammentun, ist nur konsequent. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es ist schon häufiger vorgekommen, dass Flughäfen ihren Betrieb einstellen mussten, weil Drohnen nahe der Start- oder Landebahn gesichtet wurden.
Die Einzelheiten
Auch über Chemiewerken, Häfen oder an Kraftwerken im ganzen Land werden immer wieder unbemannte Flugobjekte registriert. Das ist manchmal Spionage, manchmal schlicht psychologische Kriegsführung, schließlich schüren solche Überflüge Sorgen in der Bevölkerung. Detektion ist gar nicht so schwierig, Abwehr aber umso herausfordernder.
Hinter vorgehaltener Hand war in den vergangenen Jahren von Unternehmen und aus Behörden immer wieder eine gewisse Frustration über die Hürden zu vernehmen. Manchmal liegt es an Genehmigungen und Kompetenzen zur Abwehr, manchmal fehlt schlicht die Kapazität von geeigneten Störsendern, Abfangdrohnen, Lasern zur Abwehr oder anderer Technik. Die Bedrohungslage ist bekannt.
In einem Land, das Milliarden in Verteidigung investieren will und in dem Schlagworte wie Souveränität und Resilienz viel häufiger fallen, wittern aber auch Unternehmen lukrative Aufträge. Schließlich will der Bund aufrüsten im Schutz vor allem kritischer Infrastruktur. Dass sich die Dax-Konzerne Rheinmetall und die Telekom zusammentun, um einen Drohnenabwehrschild zu entwickeln, ist da nur konsequent.
Der Rüstungshersteller und der Netzbetreiber sind die jeweils mit Abstand größten nationalen Spieler in ihren Märkten – und beide seit Jahren eng mit Behörden verbunden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





