
Krypto-Scam HyperVerse: Wie ein erfundener CEO Anleger täuschte
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Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Szene Krypto-Scam HyperVerse: Fake-CEO und MilliardenverlusteTrue Crime Krypto Krypto-Scam HyperVerse: Wie ein erfundener CEO Anleger täuschteHyperVerse lockte Anleger mit dem Versprechen finanzieller Freiheit. Zurück geblieben sind Milliardenverluste und geschädigte Investoren weltweit. von Philipp Baumgartner 23.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs64. 95 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: Shutterstock | Hyperverse stellte sich als Scam heraus Der angebliche CEO ist seriös aufgetreten, ein Video mit Apple-Mitgründer Steve Wozniak hat zusätzliche Glaubwürdigkeit geschaffen. In der Community ist es um finanzielle Unabhängigkeit gegangen – für viele Krypto-Anleger reichte all das aus, um Geld in HyperVerse zu investieren.
Marktdynamik
Neue Recherchen und Gerichtsunterlagen zeigen jedoch ein System, das stärker auf Inszenierung als auf Technologie gesetzt hat. Er hat sich jahrelang als Visionär der Krypto-Branche präsentiert und mit HyperVerse ein weltweites Netzwerk aus Anlegern, Promotern und Mitgliederwerbung aufgebaut. US-Behörden werfen Lee und seinem Geschäftspartner nun vor, Investoren mit unrealistischen Renditeversprechen angelockt zu haben.
Frühere Auszahlungen sollen aus neu eingeworbenem Kapital gekommen sein – ähnliche Dynamiken, die sich bereits beim Kollaps von Terra (LUNA) gezeigt haben. Der von der US-Börsenaufsicht SEC bezifferte Schaden: rund 1,89 Milliarden US-Dollar. Der Krypto-Scam mit einem CEO, den es nie gegeben hat Ein Detail sticht besonders hervor.
HyperVerse präsentierte Investoren einen angeblichen Vorstandschef namens Steven Reece Lewis. Aufsichtsbehörden und internationale Medien haben später jedoch bestätigt, dass es sich um einen thailändischen Schauspieler gehandelt haben soll. Profil und Vita waren frei erfunden.
Auswirkungen auf die Märkte
Die SEC bezeichnet HyperFund, den Vorgänger von HyperVerse, ausdrücklich als Pyramidensystem mit mehrstufigem Empfehlungsmodell. Neue Anlegergelder sollen frühere Auszahlungen finanziert haben. Sam Lee bestreitet die Vorwürfe bis heute.
Apple-Mitgründer sollte Vertrauen schaffen Ein kurzes Cameo-Video mit Apple-Mitgründer Steve Wozniak spielte ebenfalls eine wichtige Rolle. HyperVerse hat die personalisierte Botschaft später intensiv für das Marketing genutzt und bei vielen Anlegern den Eindruck prominenter Unterstützung erzeugt. Wozniak erklärte später, das Video sei individuell bestellt worden und stelle keine geschäftliche Verbindung zu HyperVerse dar.
Für viele Investoren ist diese Einordnung zu spät gekommen. Der Fall zeigt ein Muster, das sich durch zahlreiche Krypto-Betrugsfälle wie auch dem Bitconnect-Skandal zieht. Vertrauen entsteht oft nicht über transparente Geschäftsmodelle oder überprüfbare Zahlen.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




