
Kuriose WM-Storys (28): Der Fehler des „Fehlerlosen“
Kuriose WM-Storys (28) : Der Fehler des „Fehlerlosen“ Von Christian Eichler 13.07.2026, 11:26Lesezeit: 2 Min. Nur für einen Augenblick kein Rückhalt: Weil ihm der Ball von der Brust springt, ist Towart Oliver Kahn nach...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Kuriose WM-Storys (28) : Der Fehler des „Fehlerlosen“ Von Christian Eichler 13. 2026, 11:26Lesezeit: 2 Min. Nur für einen Augenblick kein Rückhalt: Weil ihm der Ball von der Brust springt, ist Towart Oliver Kahn nach dem WM-Finale 2002 anlehnungsbedürftig.
Picture AllianceOliver Kahn ist schon zum Spieler des WM-Turniers 2002 gewählt, als ihm im Finale ein Ball von der Brust springt. Er weiß aber, wie man den Fauxpas tilgen könnte. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App In vielen WM-Geschichten sind Torhüter die Verlierer.
Die Einzelheiten
Weil sie den einen, entscheidenden Ball nicht hielten, ob schuldhaft oder nicht. Wie der Brasilianer Moacyr Barbosa, der 1950 das 1:2 durch Uruguay im kurzen Eck kassierte und zeitlebens damit konfrontiert wurde. „In Brasilien ist die Höchststrafe für einen Mord dreißig Jahre“, sagte er kurz vor seinem Tod 2000: „Doch ich zahle bald fünfzig Jahre für ein Verbrechen, das ich nicht mal begangen habe.
“ Oder Viliam Schrojf, der 1962 die Tschechoslowakei mit Heldentaten bis ins Endspiel brachte, dann aber Brasilien zwei Tore schenkte. Das erste, weil er auf eine Flanke spekulierte und von einem Schuss überrascht wurde. Das zweite, weil ein hoher Ball genau aus der Sonne kam.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen „Bester Spieler des Turniers“Eine solche Erklärung durch äußere Einflüsse ist nicht zur Hand, als sich vierzig Jahre später die Geschichte wiederholt. Denn in Japan scheint längst keine Sonne mehr, als im WM-Finale Rivaldo, Nachfahre des Gastwirts Stephan Bröring aus Südlohne im Münsterland, der 1860 mit acht Kindern nach Brasilien auswanderte, aus knapp zwanzig Metern aufs deutsche Tor schießt.
Was Experten sagen
Oliver Kahn ist schon vor diesem Spiel und dieser Szene zum „Spieler des Turniers“ gewählt worden, als bis heute einziger Torwart bei einer WM. Mit famosen Paraden hat er die deutsche Elf, so der Tenor im Land, quasi allein ins Finale gebracht. Nur der Leverkusener Manager Reiner Calmund hebt angesichts des Losglücks (Paraguay, USA, Südkorea als K.
-Gegner) noch jemanden hervor: „Bei uns waren Kahn und der Papst die besten Spieler. “Von der Brust gesprungenIm Finale kommen die Brasilianer bis zur Pause auf 10:1 Torschüsse und fünf Topchancen, zielen aber ungenau oder haben Pech. Kléberson trifft „nur“ die Latte.
Selbst Ronaldo wirkt, als sei er eingeschüchtert vom „Titanen“ im deutschen Tor und dem Ruf, der ihm vorauseilt. Oder der „Aura“, wie es heute heißt. Kahn wirkt allerdings wie jemand, der Tore lieber mit Hand und Fuß als mit Aura verhindert.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




