
Laverne Cox verliert 90 Prozent des Einkommens - wegen Trump?
Bekannt aus »Orange is the New Black« Laverne Cox verliert 90 Prozent des Einkommens. Ist Trumps Antidiversitätskurs schuld? Durch »Orange is the New Black« wurde Laverne Cox berühmt und zur prominenten...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bekannt aus »Orange is the New Black« Laverne Cox verliert 90 Prozent des Einkommens. Ist Trumps Antidiversitätskurs schuld? Durch »Orange is the New Black« wurde Laverne Cox berühmt und zur prominenten LGBTQ-Aktivistin.
Nun wurden viele ihrer Engagements gekündigt. Sie selbst macht das Klima unter Trump dafür verantwortlich. 05 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Laverne Cox: Zurück nach Mobile, Alabama Foto: Paul Christian Gordon / ZUMA Press / picture alliance Die Zehnerjahre waren eine Dekade voller Glanz und voller Siege für Laverne Cox. 2013 startete weltweit die Netflix-Serie »Orange is the New Black«, in der sie eine trans Frau spielte, die wegen Kreditkartenbetrugs im Knast saß.
Für diesen Hit des frühen Streaming-Zeitalters war Laverne viermal für den Emmy nominiert. Dabei war das Heranwachsen der Schauspielerin und Aktivistin in ihrer Heimatstadt Mobile, Alabama, von Ausgrenzung und Gewalt geprägt. Darüber schreibt Laverne, 54, in ihrem Memoir »Transcendent«.
Für ein Porträt des englischen »Guardian« erzählt sie aus dieser schwierigen Zeit. Demnach wurde sie immer wieder von ihrer Mutter verbal niedergemacht, in der Schule gemobbt und als Teenager missbraucht. 1998, da war sie 26 Jahre alt, begann sie ihre Transition.
Was Experten sagen
Sie spielte zu dieser Zeit vermehrt in Off-Broadway-Stücken und in Reality-TV-Sendungen und arbeitete als Model. Sie nutzte jede Chance, sich für die Rechte von trans Personen einzusetzen. Aber erst der Popularitätsschub durch »Orange is the New Black« Mitte der Zehnerjahre bot ihr die Chance, ihre Belange in einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen.
So konnte sie als Sprecherin an Universitäten oder als Markenbotschafterin für Diversität werben. Mehr zum Thema Magazin-Cover: Transgender-Model Laverne Cox schreibt Geschichte Doch jetzt, so Laverne zum »Guardian«, habe sich der Wind gedreht. Seit die Trump-Regierung ihren antidiversen Kulturkampf führen würde, seien ihre Engagements in dem Bereich und der daraus entstehende Lebensunterhalt um 90 Prozent zurückgegangen.
Das spiegle die neue Ausgrenzung von trans Personen wider. »Die Diskriminierung hat materielle Konsequenzen«, so Laverne. Und noch schlimmer: Trans Personen würden zu Sündenböcken gemacht, entmenschlicht und systematisch aus der Öffentlichkeit verbannt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





