
Leihmutter-Debatte: Armin Laschet attackiert Frauke Brosius-Gersdorf
Nach dem Fall Spahn Laschet attackiert Brosius-Gersdorf in Leihmutter-Debatte – »Etwas Plumperes habe ich noch nicht gelesen« Die Debatte über Leihmutterschaft wird immer hitziger. Die Grünen fordern mehr Offenheit,...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Nach dem Fall Spahn Laschet attackiert Brosius-Gersdorf in Leihmutter-Debatte – »Etwas Plumperes habe ich noch nicht gelesen« Die Debatte über Leihmutterschaft wird immer hitziger. Die Grünen fordern mehr Offenheit, Richterin Brosius-Gersdorf wirbt für eine Legalisierung. Das sorgt für heftige Empörung im bürgerlichen Lager.
07 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Armin Laschet Foto: Frank Hoermann / Sven Simon / IMAGO Der Fall von Unionsfraktionschef Jens Spahn hat die Debatte über Leihmutterschaft neu entfacht.
Die Einzelheiten
Nun sorgt die Verfassungsrechtlerin Frauke Brosius-Gersdorf mit einem Interview für Empörung, in dem sie sich für eine Legalisierung einsetzt – vor allem in konservativen und bürgerlichen Kreisen. Es gebe parteiübergreifend differenzierte Stellungnahmen zur »Miet-Mutterschaft«, schreibt der frühere CDU-Parteichef und Kanzlerkandidat Armin Laschet auf X. »Etwas plumperes, als diese Antwort von Frau Brosius-Gersdorf habe ich noch nicht gelesen«.
Laschet fügte seinem Post ein Zitat der Juristin hinzu, in dem diese die Haltung der Union in der Leihmutterschaftsdebatte kritisierte. Darin heißt es: »Die Position der Union zur Leihmutterschaft ist von einem Menschenbild geprägt, das nicht dem Grundgesetz entspricht. « Sie sprächen mit dem Verbot von Leihmutterschaft und Eizellspende Frauen ihr Recht auf Selbstbestimmung ab.
In dem Interview mit der »Zeit« hatte Brosius-Gersdorf das geltende Leihmutterschaftsverbot in Deutschland als »paternalistisch« bezeichnet. »Man darf Frauen und insofern auch Leihmütter nicht gegen ihren erklärten Willen vor sich selbst schützen. « Brosius-Gersdorf sagte, der Staat müsse zwar Regelungen schaffen, die sicherstellten, dass Frauen über die Risiken einer Leihmutterschaft aufgeklärt würden.
Was Experten sagen
»Wenn sie sich dann aber trotzdem freiwillig dafür entscheiden, darf der Gesetzgeber ihnen das nicht verbieten. « Das gelte schließlich auch in anderen Bereichen: Es gebe ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben, ein Recht auf Rauchen und Alkoholtrinken, auf Hochrisikosport. »Deswegen sehe ich gute Gründe dafür, die Leihmutterschaft auch in Deutschland zu legalisieren«, sagte die Juristin.
FDP-Politikerin Linda Teuteberg kommentierte diese Passage knapp auf X: »Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich«, schrieb sie über das Zitat. Mehr zum Thema Neuer Fraktionschef von CDU und CSU: Unionsfraktion will am 29.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




