
Leipzig: Amokfahrer war freiwillig in psychiatrischer Behandlung
Tödliche Attacke im Stadtzentrum Amokfahrer war kurz vor Tat in psychiatrischer Behandlung Einen Tag nach der Amokfahrt im Stadtzentrum von Leipzig werden neue Erkenntnisse über den mutmaßlichen Täter bekannt. Nach...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Tödliche Attacke im Stadtzentrum Amokfahrer war kurz vor Tat in psychiatrischer Behandlung Einen Tag nach der Amokfahrt im Stadtzentrum von Leipzig werden neue Erkenntnisse über den mutmaßlichen Täter bekannt. Nach SPIEGEL-Informationen war er bis vor wenigen Tagen in psychiatrischer Behandlung. 38 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Trauerbekundungen in Gedenken der beiden Todesopfer Foto: Agentur Wehnert / M. Gränzdörfer / Future Image / IMAGO Der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig hielt sich nach SPIEGEL-Informationen auf eigenen Wunsch freiwillig stationär in einer psychiatrischen Klinik auf.
Die Einzelheiten
Nach einem kurzen Aufenthalt in der sächsischen Klinik wurde er am vergangenen Mittwoch entlassen, also wenige Tage vor der Amokfahrt am Montag. Während der Zeit dieses Aufenthalts in der Klinik bestand laut den Experten dort keine Eigen- oder Fremdgefährdung. Der Mann verließ wenige Tage vor dem Anschlag freiwillig die Klinik.
Zuvor hatten der MDR und die Leipziger Volkszeitung (LVZ) über diese Erkenntnisse ebenfalls berichtet. Eine Sprecherin des Sozialministeriums bestätigte die Erkenntnisse. Weitere Details zur Amokfahrt bekannt Demnach gibt es laut Landgericht Leipzig bislang keinen gerichtlichen Beschluss zur Unterbringung, beispielsweise aufgrund erheblicher Gefahren der Selbst- und Fremdgefährdung.
Einer Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie gegen den Willen einer Person müsste eine richterliche Entscheidung voranstehen. Auch der Verbund Gemeindenahe Psychiatrie hatte laut LVZ mit dem Mann bisher nichts zu tun. Das Behandlungs- und Beratungszentrum für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder psychosozialen Problemen wird dann aktiv, wenn es Hinweise aus der Bevölkerung gibt, von Angehörigen oder Nachbarn.
Was Experten sagen
Diese hätten bisher aber nicht vorgelegen. Bild vergrößern Ermittler bei der Spurensicherung in der Leipziger Innenstadt Foto: Filip Singer / EPA Derweil gibt es weitere Erkenntnisse zum Ablauf der Fahrt. Das erste Todesopfer sei zu Beginn der Fahrt, nahe dem Augustusplatz, angefahren worden.
Das zweite gegen Ende nahe dem Markt. Gegen den mutmaßlichen Täter waren in den vergangenen zehn Jahren bei der Staatsanwaltschaft keine Ermittlungs-, Straf- oder Vollstreckungsverfahren anhängig, sagte ein Sprecher der Leipziger Staatsanwaltschaft dem SPIEGEL. Es gebe aus dieser Zeit auch kein rechtskräftiges Urteil gegen ihn.
Erste Angaben über Opferzahlen waren wohl ungenau Nach wie vor seien keine konkreten Angaben zur Zahl der Verletzten möglich, Ermittlungen dauern auch dahingehend an. Nach SPIEGEL-Informationen entsprechen die Angaben von Zeugen und erste Einschätzung der Polizei offenbar nicht der Zahl der tatsächlich körperlich schwer- oder schwerstverletzten Personen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





