
Lorettobad in Freiburg erlaubt im Frauenbad Zutritt am Wochenende erst ab 16
Zu viele Besucherinnen aus Frankreich? Frauenfreibad in Freiburg beschränkt Zutritt Freitags bis sonntags können Mütter mit ihren jüngeren Kindern nicht mehr ins Damenbad des Lorettobads in Freiburg. Will man damit...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Zu viele Besucherinnen aus Frankreich? Frauenfreibad in Freiburg beschränkt Zutritt Freitags bis sonntags können Mütter mit ihren jüngeren Kindern nicht mehr ins Damenbad des Lorettobads in Freiburg. Will man damit gegen Besucherinnen aus dem Elsass vorgehen?
Der Bürgermeister bestreitet das. 38 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ein Schild am Eingang des Lorettobades weist auf die geänderten Zutrittsregeln hin Foto: Philipp von Ditfurth / dpa Weil zu viel los war, hat das Damenbad des Lorettobads in Freiburg seine Zugangsregeln geändert: Seit vergangenem Wochenende haben freitags bis sonntags nur noch Mädchen und Frauen ab 16 Jahren Einlass. Die städtischen Betreiber begründen diesen Schritt mit den hohen Besucherzahlen und der geringen Kapazität von nur 400 bis 450 Gästen im Damenbereich. Das angrenzende Familienbad bleibt demnach von der neuen Einschränkung unberührt.
Der Damenbereich im Lorettobad ist nach Angaben der Betreiber das einzige Damenbad in Deutschland und zieht daher auch überregional Aufmerksamkeit auf sich. Dadurch gebe es einen Zulauf, der an hochfrequentierten Tagen nun eine solche Dimension angenommen hat, die einen erholsamen Aufenthalt im Damenbad kaum mehr ermöglicht«, hieß es in einer Mitteilung des Betreibers. Kritik an den Zuständen im Damenbad kommt auch aus dem Verein der »Freunde des Lorettobades«.
Ein Gründungsmitglied wandte sich jüngst mit einem offenen Brief an Oberbürgermeister Martin Horn und einzelne Gemeinderatsfraktionen. In dem Brief ist unter anderem die Rede von ganzen Gruppen elsässischer Besucherinnen, die teils in Kleinbussen anreisten und zum Teil in normaler Bekleidung mit langen Gewändern ins Wasser gingen. Zuvor hatte die »Badische Zeitung« berichtet.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Kampagne gegen Übergriffe: Wie sie im Schwimmbad mit Plakaten gegen sexualisierte Gewalt ankämpfenAus Braunschweig berichtet Christopher Piltz 5 Min Zur Merkliste hinzufügen 5 Min Zur Merkliste hinzufügen Marode Becken, zu wenig Personal: Deutschlands Freibäder gehen den Bach runterVon Anna Ehlebracht 8 Min Zur Merkliste hinzufügen 8 Min Zur Merkliste hinzufügen Zwei Stammbesucherinnen des Damenbads, die nicht namentlich genannt werden möchten, bestätigten diese Eindrücke. Die beiden Rentnerinnen kämen seit vielen Jahren regelmäßig ins Bad. Zuletzt sei dort an Wochenenden nicht an Entspannung zu denken gewesen.
Ihrem Empfinden nach seien es häufig Besucherinnen aus Frankreich, die sich nicht an Regeln hielten. Über die neue Einlassbeschränkung freuen sich die beiden – am vergangenen Wochenende sei es im Damenbad ruhiger gewesen als zuletzt. Der Betreiber hingegen betonte, dass man mit der neuen Regelung auf »quantitative Herausforderungen« reagiere.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





