
»Lucky Strike«-Konzern BAT streicht Tausende Stellen
Einsparungen in Millionenhöhe »Lucky Strike«-Konzern BAT streicht Tausende Stellen Klassische Zigaretten sind immer weniger gefragt. Den Tabakkonzernen steht deshalb eine Schrumpfkur bevor. 29.06.2026, 14.09 Uhr Zur...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Einsparungen in Millionenhöhe »Lucky Strike«-Konzern BAT streicht Tausende Stellen Klassische Zigaretten sind immer weniger gefragt. Den Tabakkonzernen steht deshalb eine Schrumpfkur bevor. 09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Zigarettenwerbung von BAT: Umfang der Streichungen hat überrascht Foto: Norbert Schmidt/ imago images British American Tobacco (BAT) will ein Fünftel seiner Stellen abbauen. Etwa 5500 Jobs fielen komplett weg, kündigte der Anbieter von »Lucky Strike"- und »Camel«-Zigaretten am Montag an.
Die Einzelheiten
Weitere 3500 Arbeitsplätze würden an Dienstleister wie Accenture ausgelagert. »Wir bauen eine zukunftsfähige Organisation auf, die agiler ist, disziplinierter auf die Kosten achtet und sich auf Technologie stützt«, erläuterte BAT-Chef Tadeu Marroco laut einer Mitteilung am Montag. Neben einem Stellenabbau sollen auch strategische Partnerschaften dazu beitragen.
Das Gesamtpaket soll nach Angaben des Tabakkonzerns bis 2028 zusätzliche jährliche Einsparungen in Höhe von umgerechnet 695 Millionen Euro einbringen. Nur Beschäftigte außerhalb der USA betroffenBetroffen sind den Angaben zufolge ausschließlich Beschäftigte außerhalb des weltweit wichtigsten Marktes für BAT, den USA. Zunächst blieb unklar, wie viele der deutschen Mitarbeiter um ihre Jobs bangen müssen.
Das Unternehmen führt sein Deutschland-Geschäft von Hamburg aus. Zudem betreibt es in Bamberg ein Werk für Stopf- und Drehtabak. BAT habe im Februar zwar angekündigt, dass das geplante Sparprogramm zu einem Stellenabbau führen könnte, schrieb Analyst Pallav Mittal von der Barclays Bank.
Was Experten sagen
Der Umfang der Streichungen habe Anleger jedoch überrascht. BAT-Aktien fielen in London zeitweise um knapp zwei Prozent. Die Papiere haben sich in den vergangenen Jahren im Vergleich zu den meisten Wettbewerbern unterdurchschnittlich entwickelt.
Mehr zum Thema Trotz steigenden Umsatzes: Ritter Sport baut erstmals Stellen ab Desperados, Amstel und Co. : Heineken verkauft weniger Bier und streicht Tausende Jobs Wegfall von 16. 000 Jobs: Nestlé kündigt massiven Stellenabbau an BAT hat in vielen seiner Märkte mit einer sinkenden Nachfrage nach traditionellen Zigaretten zu kämpfen und muss gleichzeitig in nikotinhaltige Alternativprodukte investieren.
Wie ihr Konkurrent Philip Morris International Inc. wollen die Briten mehr als die Hälfte ihrer Erlöse mit alternativen Nikotinprodukten wie Vuse-E-Zigaretten und Velo-Nikotinbeuteln erzielen. Der Absatz von Zigaretten – der klassischen Gewinnstütze – geht weltweit zurück.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





