
machtpoker in Frankfurt: Eine Entscheidung tut Not
machtpoker in Frankfurt : Eine Entscheidung tut Not Ein Kommentar von Jacqueline Vogt 07.05.2026, 11:26Lesezeit: 2 Min. Stadtwappen im Blick: Im Sitzungssaal im Frankfurter RömerEmil EichingerFast zwei Monate nach der...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. machtpoker in Frankfurt : Eine Entscheidung tut Not Ein Kommentar von Jacqueline Vogt 07. 2026, 11:26Lesezeit: 2 Min. Stadtwappen im Blick: Im Sitzungssaal im Frankfurter RömerEmil EichingerFast zwei Monate nach der Kommunalwahl tanzen in Frankfurt die möglichen Partner weiter umeinander herum.
Jetzt sollte ein Kompromiss geschlossen oder ein Schnitt gemacht werden. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Langsam wird es Zeit. Dass knapp acht Wochen nach der Kommunalwahl in Frankfurt der Öffentlichkeit ein Koalitionsvertrag präsentiert wird, haben wahrscheinlich wenige erwartet, und es muss auch nicht unbedingt sein.
Die Einzelheiten
Dass allerdings hier und heute noch nicht einmal feststeht, wer mit wem in einer Koalition zusammenarbeiten wird: Dafür muss man kein Verständnis haben. Die CDU hat die Wahl gewonnen, aber nicht so hoch, dass sie die Regeln bestimmen könnte, ohne Widerworte zu provozieren. Spitzenkandidat und Verhandlungsführer Nils Kößler hat zudem einen schweren taktischen Fehler gemacht, als er zunächst eine Koalitionsoption ohne die Grünen, aber mit der FDP ins Spiel brachte: Dass mit den Liberalen außer ihm niemand zusammenarbeiten will, hätte er wissen können.
Seitdem will die CDU eine Kenia-Koalition schmieden, die SPD wäre offenbar dabei, aber die Grünen wollen nur mitmachen, wenn Volt mit an Bord geht. All das ist sattsam bekannt. Bekannt sind den Beteiligten aber auch die Strukturen des jeweils anderen.
Die Führung der Grünen ist an das Votum einer Mitgliederversammlung gebunden, die sich mit übergroßer Mehrheit für eine Partnerschaft mit Volt ausgesprochen hat. Ob das den Grünen guttun oder sie langfristig nicht eher schwächen wird, ist nicht ausgemacht, aber auch nicht Teil des gerade aktuellen Spiels. Äußerungen zwischen den ZeilenZiemlich sicher hingegen war der Appell der CDU dieser Tage, sie rufe die Grünen nun zum letzten Mal auf, alleine in eine Kenia-Koalition einzutreten, Ausweis entweder einer gewissen Sturheit oder der Versuch, über den Umweg einer Drohung Kompromissbereitschaft zu signalisieren.
Sie lässt sich nur zwischen den Zeilen heraushören, in der Äußerung Kößlers zum Beispiel, die CDU sei gewillt, den sogenannten Frankfurter Weg in der Drogenpolitik weiterzuentwickeln.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





