
Major-Titel für Aaron Rai: Der stille Perfektionist mit dem Monster-Putt
Major-Titel für Aaron Rai : Der stille Perfektionist mit dem Monster-Putt Von Wolfgang Scheffler 18.05.2026, 15:01Lesezeit: 3 Min. Mit dem richtigen Schwung: Aaron Rai wirkt wie der Gegenentwurf zum modernen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Major-Titel für Aaron Rai : Der stille Perfektionist mit dem Monster-Putt Von Wolfgang Scheffler 18. 2026, 15:01Lesezeit: 3 Min. Mit dem richtigen Schwung: Aaron Rai wirkt wie der Gegenentwurf zum modernen Golfstar.
AFPAaron Rai triumphiert bei der 108. PGA Championship mit einer aufsehenerregenden Schlussrunde. Daneben sendet der Regensburger Matti Schmid ein besonderes Signal.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Aaron Rai hat bei der 108. PGA Championship nicht nur überraschend seinen ersten Major-Titel gewonnen. Der 31 Jahre alte Engländer wurde auch zum Sinnbild eines außergewöhnlichen Turniers.
Aus einem Feld voller Stars setzte sich ausgerechnet jener Spieler durch, der als krasser Außenseiter wahrgenommen wurde: ein stiller Perfektionist mit ungewöhnlichem Hintergrund, der auf ungewöhnliche Weise ein ungewöhnliches Major gewann – mit einer grandiosen Schlussrunde von 65 und insgesamt 271 Schlägen (9 unter Par). der Weltrangliste (durch den Sieg rückt er auf Platz 15 vor). Brillant auf den GrünsDenn Rai hatte sich bislang lediglich 2024 seinen einzigen Sieg auf der PGA Tour erkämpft, dazu drei Erfolge auf der DP World Tour.
Noch bezeichnender: Beim Signature Event der Vorwoche war er nicht einmal startberechtigt. Umso erstaunlicher war sein Triumph im Aronimink Golf Club in der Nähe von Philadelphia – vor allem, weil er ausgerechnet auf den Grüns brillierte, obwohl Putten lange eher als Schwäche seines Spiels galt. Die entscheidenden Momente kamen auf spektakuläre Weise.
Was Experten sagen
Am neunten Loch versenkte Rai einen Eagle-Putt aus rund 14,3 Metern. Noch unglaublicher wurde es später auf dem 17. Dort lochte er einen Monster-Putt aus 20,7 Metern zum Birdie ein.
Diese Putts brachen letztlich die Konkurrenz. Auf die akribische ArtUnd die hatte es in sich. Hinter Rai belegte Major-Sieger Jon Rahm mit drei Schlägen Rückstand gemeinsam mit Alex Smalley, der mit zwei Schlägen Vorsprung als Spitzenreiter auf die Schlussrunde gegangen war, Rang zwei.
Auch weitere Major-Sieger wie Justin Thomas (geteilter Vierter), Rory McIlroy und Xander Schauffele (beide auf Platz sieben) mussten sich überraschend geschlagen geben – wie auch Scottie Scheffler. Der Weltranglistenerste landete als Titelverteidiger nur auf dem geteilten 14. Rai setzte sich also gegen nahezu die komplette Weltelite durch.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





