
»Man darf Aufrüstung nicht ›Verteidigung‹ nennen«
Papst stellt sich gegen Krieg »Man darf Aufrüstung nicht ›Verteidigung‹ nennen« Vor Studierenden hat Papst Leo XIV. eine »Vergiftung der Zukunft« durch Kriege angeprangert. Dadurch könnte auch sein Streit mit...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Papst stellt sich gegen Krieg »Man darf Aufrüstung nicht ›Verteidigung‹ nennen« Vor Studierenden hat Papst Leo XIV. eine »Vergiftung der Zukunft« durch Kriege angeprangert. Dadurch könnte auch sein Streit mit US-Präsident Trump erneut eskalieren.
15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Papst Leo in der Sapienza-Universität in Rom Foto: Andreas Solaro / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Papst Leo XIV. hat den weltweiten Anstieg der Militärausgaben verurteilt. »Man darf eine Aufrüstung, die Spannungen und Unsicherheit vergrößert, Investitionen in Bildung und Gesundheit schmälert, das Vertrauen in die Diplomatie widerlegt und Eliten bereichert, denen das Gemeinwohl gleichgültig ist, nicht ›Verteidigung‹ nennen«, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei einem Besuch in der Sapienza-Universität in Rom.
Vor Studierenden sprach Leo von einer »Welt, die leider von Kriegen und von der Sprache des Krieges entstellt ist«. Dabei handele es sich um eine »Vergiftung der Vernunft, die von der geopolitischen Ebene in jede soziale Beziehung« eindringe, sagte Leo weiter. Bereits vor seinem Amtsantritt im Mai 2025 hatte sich Leo kritisch zur Migrationspolitik der US-Regierung geäußert, im April nannte er Trumps Ankündigung, die iranische Zivilisation auszulöschen »inakzeptabel« – genug, um den Präsidenten gegen sich aufzubringen.
Was Experten sagen
Wie der Konflikt zwischen den beiden eskalierte, lesen Sie hier . Eine andauernde Auseinandersetzung könnte für Trump sehr relevant werden, besonders mit Blick auf die wichtigen Zwischenwahlen (Midtrems) im Herbst). Robert Jones, Gründer des Public Religion Research Institute sagte dem britischen »Guardian« : »Wenn Trump in den stärker umkämpften Swing States zehn Punkte bei den weißen Evangelikalen verliert, könnten er und die Republikaner das verkraften.
Wenn sie zehn Punkte bei den Katholiken verlieren, bedeutet dies das Ende für viele Wahlen in den Midterms. « Die KI beschäftigt den PapstAußerdem warnte Papst Leo vor dem Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Kriegsführung. Mit Blick auf die Kriege in der Ukraine, im Gazastreifen und den palästinensischen Gebieten, im Libanon und in Iran sprach der Papst von einer »unmenschlichen Entwicklung der Beziehung zwischen Krieg und neuen Technologien in einer Spirale der Vernichtung«.
Er rief die Studierenden auf, gemeinsam mit ihm »Gestalter eines echten Friedens« zu sein. hat monatelang mit seinen Leuten an einer Enzyklika über künstliche Intelligenz (KI) gearbeitet, die aus seiner Sicht offenkundig eine mindestens ebenso große Wucht hat wie die Industrialisierung.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





