
Marius Borg Høiby: Sohn von Mette-Marit von Norwegen bleibt bis mindestens Mitte Juli in U-Haft
Sohn der norwegischen Kronprinzessin Marius Borg Høiby bleibt bis mindestens Mitte Juli in Untersuchungshaft Marius Borg Høiby hat mehrmals versucht, auf freien Fuß zu kommen. Nun akzeptiert Mette-Marits Sohn zumindest...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Sohn der norwegischen Kronprinzessin Marius Borg Høiby bleibt bis mindestens Mitte Juli in Untersuchungshaft Marius Borg Høiby hat mehrmals versucht, auf freien Fuß zu kommen. Nun akzeptiert Mette-Marits Sohn zumindest vorerst in Untersuchungshaft zu bleiben. Bis zu einem neuen Prozess könnte es noch dauern.
52 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Staatsanwalt Sturla Henriksboe (Mitte) mit Reportern Foto: Gulliksrud Marius / Stella Pictures / ABACAPRESS / Independent Photo Agency Int.
Die Einzelheiten
/ IMAGO Der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, akzeptiert Medienberichten zufolge, vorerst in Untersuchungshaft zu bleiben. Gegen eine entsprechende Entscheidung des Gerichts gehe der 29-Jährige nicht in Berufung, sagte dessen Anwalt der Zeitung »Aftenposten« . Damit bleibt Høiby dem Bericht zufolge mindestens bis zum 13.
Juli in Untersuchungshaft, danach müsse die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob sie eine Verlängerung beantragt. Mette-Marits Sohn war vergangene Woche in Oslo zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Unter anderem wurde er wegen zwei Vergewaltigungen schuldig gesprochen.
Noch am selben Tag hatte er einen Antrag darauf gestellt, aus der U-Haft freizukommen. Er argumentierte damit, seiner schwer kranken Mutter Mette-Marit beistehen zu wollen. Sie leidet an der unheilbaren Krankheit Lungenfibrose und hatte sich kürzlich einer Lungentransplantation unterzogen.
Was Experten sagen
Das Gericht hatte Høibys Antrag trotzdem abgelehnt. Mehr zum Thema Haftbedingungen von Marius Borg Høiby: Ein Planschbecken für den »Bonusprins« Von Jan Petter Königshäuser in Großbritannien und Norwegen: Sind die Royals noch goldkutschenreif? Von Anja Rützel Diese Entscheidung akzeptiere sein Mandant, sagte Anwalt Petar Sekulic »Aftenposten«.
Høiby sitzt seit Anfang Februar in Untersuchungshaft, nachdem gegen ein Kontaktverbot gegenüber einer Ex-Freundin verstoßen hatte. Er hatte seitdem mehrfach erfolglos eine Freilassung beantragt. Gerichte befürchteten, er könnte seine Ex-Freundin wieder aufsuchen.
Außerdem sahen sie das Risiko neuer Gewalttaten gegen die Frau. Ziehe sich der Prozess wegen eines Berufungsverfahrens länger, müssten Alternativen wie eine elektronische Fußfessel in Betracht gezogen werden, hatte das Gericht in seiner Entscheidung erklärt. Das ist durchaus wahrscheinlich, denn die Verurteilung zu vier Jahren Haft für insgesamt 34 Straftaten will Høiby nicht hinnehmen: Seine Verteidiger haben angekündigt, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





