
Mount Everest: Indien will 30 Jahre alte Leiche bergen
»Green Boots« Indien will toten Bergsteiger vom Mount Everest bergen. Nach 30 Jahren Er gilt für Bergsteiger als Wegmarke. Und als Mahnung: Seit 30 Jahren liegt der Leichnam eines Inders mit grünen Schuhen am Mount...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. »Green Boots« Indien will toten Bergsteiger vom Mount Everest bergen. Nach 30 Jahren Er gilt für Bergsteiger als Wegmarke. Und als Mahnung: Seit 30 Jahren liegt der Leichnam eines Inders mit grünen Schuhen am Mount Everest.
Nun hat soll »Green Boots« geborgen werden – doch der Aufwand ist enorm. 32 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Der als »Green Boots« bekannte Leichnam im Jahr 2006 Foto: DAVE WATSON/ AP Die indische Regierung will die Leiche eines vor 30 Jahren gestorbenen Bergsteigers aus der sogenannten Todeszone des Mount Everest in mehr als 8000 Meter Höhe bergen. Bei dem Mann mit dem Namen Dorje Morup handle es sich um ein ehemaliges Mitglied der Indo-Tibetischen Grenzpolizei (ITBP), berichten die Zeitung »The Tribune« und andere indische Medien. Der Inder sei 1996 während einer ITBP-Expedition am höchsten Berg der Erde gestorben.
Drei Mitglieder der Gruppe hatten nach der Expedition als vermisst gegolten. Die Leiche erlangte in Bergsteigerkreisen traurige Berühmtheit. Wegen der grünen Stiefel an den Füßen wird sie auch »Green Boots« genannt und wurde zur Wegmarke für viele Bergsteiger auf tibetischer Seite.
Wie manch anderer Toter am 8849 Meter hohen Berg blieb die Leiche dort in Sichtweite der Route liegen. Öffentliche Ausschreibung für BergungWie aus einer Ausschreibung der indischen Regierung hervorgeht, soll bis zum September eine »Agentur« beauftragt werden, um die sterblichen Überreste des Mannes zu bergen. Gut 30 Jahre lang wurde den Berichten zufolge über die Identität des Toten spekuliert.
Was Experten sagen
Die Ausschreibung legt laut »The Tribune« nahe, dass sich die Grenzpolizei, die dem indischen Innenministerium unterstellt ist, jetzt bei deren Identität sicher ist. Wie die Medienplattform »The Better India« unter Berufung auf amtliche Dokumente berichtete, half eine DNA-Analyse, das Rätsel zu lüften. Ob die Leiche in den nächsten Monaten wirklich geborgen werden kann, gilt als unklar.
Die Bergung erfordere angesichts der Risiken für Auf- und Abstieg mindestens sechs erfahrene Bergsteiger aus der nepalesischen Volksgruppe der Sherpas, berichtet »The Tribune«. Da die Leiche in einer Felsnische auf tibetischer Seite des Everest liege, müssten die chinesischen Behörden dem Vorhaben erst noch zustimmen. Mehr zum Thema Unglaubliche Selbstrettung am Mount Everest: Verschollen in der Todeszone – Sherpa taucht nach sechs Tagen kriechend am Basislager auf Von Miriam Khan TV-Koch: Unheilbare Krebserkrankung – Johann Lafer will zum Mount Everest Bergdrama am Broad Peak: In der Todeszone findet Lukas Wörle einen halbtoten Menschen.
Dann riskiert er selbst sein Leben Von Jonas Kraus In der abgelaufenen frühjahreszeitlichen Saison hatte China den Aufstieg zum Everest von der tibetischen Seite gesperrt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





