
Mutmasslicher Sexualmord: Wutausbruch in Alice Springs
Mutmasslicher Sexualmord : Wutausbruch in Alice Springs Von Till Fähnders, Singapur 01.05.2026, 06:15 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Vor dem Krankenhaus, in dem der Mordverdächtige zuerst behandelt wurde,...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Mutmasslicher Sexualmord : Wutausbruch in Alice Springs Von Till Fähnders, Singapur 01. 2026, 06:15 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Vor dem Krankenhaus, in dem der Mordverdächtige zuerst behandelt wurde, brannte in der Nacht ein Polizeiauto.
Rhett Hammerton/AAP/via Nach der Leiche der seit Tagen vermissten Fünfjährigen ist auch der mutmaßliche Täter gefunden. Die zornigen Anwohner fordern vor allem eines: „Payback“. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Suche nach einem fünf Jahre alten Mädchen im Outback bei Alice Springs endete nicht mit dem Happy End, das sich viele Australier erhofft hatten.
Die Einzelheiten
Die Polizei hat den Leichnam des Mädchens am Donnerstag etwa fünf Kilometer von dem Ort gefunden, an dem es zuletzt an der Hand ihres mutmaßlichen Mörders gesehen worden war. Den Ermittlungen zufolge dürfte das Mädchen Opfer eines Sexualverbrechens geworden sein. Auf den Fund folgten Trauer und Wut.
Anwohner entdeckten den mutmaßlichen Täter einige Stunden später unweit des Stadtzentrums auf der Straße und schlugen ihn offenbar brutal zusammen. Vor dem Krankenhaus, in das er gebracht worden war, kam es zu Protesten und gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Später wurde der Mann in ein Krankenhaus in Darwin verlegt.
Der Polizei zufolge hatten sich etwa 400 „wütende Menschen“ vor dem Alice Springs Hospital versammelt und versucht, ins Gebäude zu gelangen, um an den mutmaßlichen Täter heranzukommen. Sie bewarfen die Polizei und ihre Einsatzfahrzeuge mit Steinen, Flaschen, Stöcken und Mülleimern. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse ein, um die Menge zu zerstreuen.
Was Experten sagen
Einige Personen versuchten, einen Polizeiwagen in Brand zu setzen, und zertrümmerten ihn mit Verkehrsschildern und Stöcken. Berichten des australischen Senders ABC zufolge forderten die Demonstranten „Payback“, also die Bestrafung des Mannes gemäß den Traditionen der Ureinwohner in Zentralaustralien. Das Opfer und der mutmaßliche Täter sind beide indigener Herkunft.
Die Polizei fand den Leichnam der Kumanjayi Little Baby genannten Fünfjährigen am Donnerstag. Handout / NORTHERN TERRITORY POLICE FORCE / Die Polizei hat laut dem australischen Sender auf einer Unterhose, die an einem Flussbett in der Nähe gefunden worden war, neben dem Erbgut des Mädchens auch DNA-Spuren des Mannes festgestellt. Den Berichten zufolge hatte sich das Mädchen zusammen mit seiner Familie am Samstag in einem Haus in der Indigenen-Siedlung Old Timers Town Camp nahe Alice Springs aufgehalten.
Am Abend sollen sich dort verschiedene Personen versammelt haben, darunter auch der 47 Jahre alte mutmaßliche Täter, der erst einige Tage zuvor aus dem Gefängnis entlassen worden war. Das Mädchen sei vor 23 Uhr in ein Bett gelegt worden. Etwa eine Stunde später wurde es außerhalb des Hauses an der Hand des Mannes gesehen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





