MV Hondius auf Teneriffa: »Die Behörden gehen besonders vorsichtig vor«
MV »Hondius« auf den Kanaren »Die Behörden gehen besonders vorsichtig vor« Das Kreuzfahrtschiff, auf dem sich das Hantavirus verbreitet hat, ist in Teneriffa angekommen. Anwohner protestieren, die...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. MV »Hondius« auf den Kanaren »Die Behörden gehen besonders vorsichtig vor« Das Kreuzfahrtschiff, auf dem sich das Hantavirus verbreitet hat, ist in Teneriffa angekommen. Anwohner protestieren, die Sicherheitsvorkehrungen sind hoch. Eindrücke von SPIEGEL-Reporter Jonah Lemm im Video.
38 Uhr 1 Min Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Lesen Sie hier das Videotranskript Bereich aufklappen OT Jonah Lemm, SPIEGEL-Reporter»Wir stehen hier am Hafen von Granadilla auf Teneriffa und hinter mir ist eben die »Hondius« angekommen - das Kreuzfahrtschiff, an Bord dessen sich mehrere Menschen mit einer Variante des Hanta-Virus angesteckt haben sollen.
Die Einzelheiten
Drei Menschen sollen gestorben sein, eine Handvoll weitere infiziert. Die Behörden haben allerdings gesagt, an Bord des Schiffes sei niemand mehr, der Symptome hat. Die Menschen seien schon vorher von Bord gebracht worden.
140 Leute sollen noch an Bord des Schiffs sein. Gestern gab es Proteste hier auf der Insel - von Bewohnern, die Angst haben, dass diese 140 Menschen trotzdem das Virus einschleppen könnten, Leute anstecken könnten. Deswegen haben die Behörden gesagt, gehen sie besonders vorsichtig vor.
Die Menschen werden gleich in kleinen Booten vom Schiff gebracht werden, sofort in Busse verladen, die schon bereitstehen und zum Flughafen im Süden der Insel gefahren, wo Evakuierungsflieger bereit stehen. Auch einer aus Deutschland, der wiederum die Menschen zurück in ihre Heimatländer bringt. Gestern Abend gab es hier schon eine Pressekonferenz, unter andere m mit dem WHO-Chef, der gesagt hat, das Risiko sei sehr, sehr gering, sich anzustecken.
Trotzdem gehen wir besonders vorsichtig vor. Der Hafen ist weiträumig abgeschirmt, es gibt eine Menge Polizei hier und manchmal kreisen sogar Hubschrauber über uns.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





