
Nagelsmanns Nachfolge: Experte mit Ego
Nagelsmanns Nachfolge : Experte mit Ego Ein Kommentar von Christian Kamp, Winston-Salem 03.07.2026, 18:02Lesezeit: 2 Min. Jürgen Klopps Image hat durch sein Engagement bei Red Bull gelitten.AFPDer DFB hatte zuletzt zwar...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Nagelsmanns Nachfolge : Experte mit Ego Ein Kommentar von Christian Kamp, Winston-Salem 03. 2026, 18:02Lesezeit: 2 Min. Jürgen Klopps Image hat durch sein Engagement bei Red Bull gelitten.
AFPDer DFB hatte zuletzt zwar Glück mit seinen Kandidaten, aber nicht mit seinen Bundestrainern. Manches spricht dafür, dass das mit Jürgen Klopp anders wird – aber längst nicht alles. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Was hätte sein können für den deutschen Fußball?
Die Einzelheiten
Wenn Jürgen Klopp tatsächlich schon im Jahr 2022 Fußball-Bundestrainer geworden wäre. So, wie es angeblich der Plan gewesen sein soll, von dem gerade der frühere Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Reinhard Grindel erzählte. Vertreter des DFB seien schon im Frühjahr 2019 in Liverpool gewesen, um mit Klopp zu sprechen.
Es wäre damals der vielleicht perfekte Zeitpunkt gewesen, für Klopp, für den DFB, doch es kam etwas dazwischen. Ob es das vorzeitige Ende von Reinhard Grindels Amtszeit als Präsident war oder der vorzeitige Rückzug Joachim Löws im Sommer 2021 – es kam jedenfalls nicht mehr zusammen, was nach Meinung vieler zusammengehörte. Was vor allem eines zeigt: Dass es nicht zuletzt eine Frage des Timings ist, wie der Posten des Bundestrainers besetzt werden kann.
LiveblogSpielplanTabellenSonderseiteDFB-Team In dieser Hinsicht hatte der DFB eigentlich unverschämtes Glück. Im Sommer 2021 war zwar Klopp nicht frei, dafür aber Hansi Flick, der Sieben-Titel-Trainer der Bayern. Als im Herbst 2023 dessen Nachfolger gesucht wurde, war Julian Nagelsmann frei.
Was Experten sagen
Was vor allem eines zeigt: Dass der DFB zuletzt zwar Glück mit seinen Kandidaten hatte, aber nicht mit seinen Bundestrainern. Daran sollte man noch einmal denken, wenn Klopp nun ante portas steht und mit einiger Sicherheit wirklich zusammenkommt, was nach Meinung vieler immer noch zusammengehört. Frei ist Klopp zwar nicht, aber man darf annehmen, dass der Vertrag mit Red Bull als „Head of Global Soccer“ kein großes Hindernis sein wird, um mit ein paar Jahren Verspätung doch noch ans Ziel zu kommen.
Inwieweit hat sich Klopp selbst verändert? Aber es hat sich auch ein bisschen was verändert. Zum einen hat sich gezeigt, dass der deutsche Fußball ein größeres Problem hat, als viele wahrhaben wollten, eines, das auch Klopp nicht von heute auf morgen beheben kann.
Es gibt aber auch noch eine andere Frage: Inwieweit sich Klopp selbst verändert hat. Die Phantasie der Trainer-Persönlichkeit Klopp für den deutschen Fußball lag immer auch darin, dass er derjenige ist, hinter dem sich das ganze Fußball-Land versammeln kann, einer, der die Begeisterung anzündet wie ein Streichholz. Julian Nagelsmann hat das ebenfalls versucht, mit seinen Mitteln, doch der Funke, den die Heim-EM vor zwei Jahren geschlagen hat, ist schnell verpufft.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





