
Netflix: Regisseur Carl Rinsch gab Millionen für Luxusleben aus, statt eine Serie zu drehen
Betrugsfall Regisseur gab Netflix-Millionen für Luxusleben aus, statt eine Serie zu drehen Fünf Rolls-Royce und 638.000 Dollar für zwei Matratzen: Hollywood-Filmmacher Carl Rinsch verprasste die Produktionskosten seiner...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Betrugsfall Regisseur gab Netflix-Millionen für Luxusleben aus, statt eine Serie zu drehen Fünf Rolls-Royce und 638. 000 Dollar für zwei Matratzen: Hollywood-Filmmacher Carl Rinsch verprasste die Produktionskosten seiner Netflix-Serie. Da konnte auch sein Freund Keanu Reeves nicht mehr helfen.
23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Filmemacher Rinsch: 638.
Die Einzelheiten
000 Dollar für zwei Matratzen Foto: Seth Wenig / AP Der Hollywood-Regisseur und Drehbuchautor Carl Rinsch muss wegen Betrugs zweieinhalb Jahre in Haft. Er hatte Netflix elf Millionen Dollar für eine nie fertiggestellte Science-Fiction-Serie entlockt, das Geld aber dann veruntreut. Unterstützer, darunter Keanu Reeves, hatten das Gericht um Milde gebeten.
Rinsch hatte Netflix weisgemacht, er benötige elf Millionen Dollar zur Fertigstellung der von Netflix bestellten Serie »White Horse«. Jedoch landete das Geld auf einem Privatkonto. Rinsch gab enorme Summen für Luxusautos, Uhren, Kleidung und Haushaltsgegenstände aus – darunter 638.
000 Dollar allein für zwei Matratzen. Der 48-Jährige und seine Anwälte erklärten vor Gericht, sein Verhalten sei durch psychische Probleme und Schwierigkeiten mit Medikamenten beeinflusst gewesen; diese Probleme gehe er nun mit einem neuen medizinischen Betreuer an. »Dieser Prozess hat mich gezwungen, mich mit Aspekten meiner Gesundheit, meines Urteilsvermögens und meines Lebens auseinanderzusetzen«, sagte Rinsch.
Was Experten sagen
Er entschuldigte sich für sein Verhalten, räumte ein, dass »tatsächlicher Schaden entstanden ist«, und erklärte: »Ich habe die Gefahr meines damaligen Zustands nicht erkannt. « Staatsanwaltschaft: »Blanke Gier«Die Staatsanwaltschaft hatte eine fünfjährige Haftstrafe für Rinsch gefordert. Zur Zahlung von rund elf Millionen Dollar Schadensersatz ist er ohnehin verpflichtet.
»Herr Rinsch genoss alle erdenklichen Vorteile«, darunter familiäres Vermögen, eine erstklassige Ausbildung, berühmte Freunde und eine steile Karriere, sagte Staatsanwalt David Markewitz vor Gericht. Rinschs Motiv, so der Staatsanwalt, sei »blanke Gier« gewesen. Bild vergrößern Keanu Reeves in »47 Ronin«: Prominente Unterstützung vor Gericht Foto: AF Archive / Mary Evans / Universal / picture alliance Rinsch erhielt von Prominenten Unterstützung.
Er »bereitet den Menschen in seinem Umfeld außergewöhnliche Freude und Wärme« und vermittelt anderen »durch seine Kreativität und Vision schöpferische Inspiration«, schrieb Keanu Reeves in einem Brief an das Gericht im Vorfeld der Urteilsverkündung. Der »Matrix«-Star erklärte, er kenne zwar nicht die Einzelheiten des Falls, wisse aber, dass Rinsch dazu neige, sich selbst zu sabotieren, indem er »Ausmaß, Umfang und Dimensionen dessen, was ausgehandelt worden war, maßlos aufblähte«.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.



