
Neue Details: Wie der Mossad das iranische Regime stürzen wollte
Neue Details : Wie der Mossad das iranische Regime stürzen wollte Von Friederike Böge, Istanbul 30.04.2026, 21:08 Lesezeit: 4 Min. Bildbeschreibung ausklappen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (links) und...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Neue Details : Wie der Mossad das iranische Regime stürzen wollte Von Friederike Böge, Istanbul 30. 2026, 21:08 Lesezeit: 4 Min. Bildbeschreibung ausklappen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (links) und US-Präsident Donald Trump bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Mar-a-Lago Ende Dezember 2025 dpa Der israelische Geheimdienst sieht sich als Sündenbock.
War sein Plan von Anfang an eine Farce? Oder wurde er nur nicht richtig umgesetzt? Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Siebzehn Tage vor dem Beginn des Irankriegs präsentierte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Weißen Haus seinen Plan zum Sturz des iranischen Regimes.
Die Einzelheiten
Die Sitzung mit Donald Trump fand im Situation Room statt. Februar, ein Mittwoch. Mossad-Chef David Barnea war per Video zugeschaltet.
Für die Bewertung des Irankrieges in den Geschichtsbüchern könnte das Treffen später von entscheidender Bedeutung sein. Die „New York Times“ hat schon vor mehr als drei Wochen darüber berichtet. Die israelische Zeitung „Yedioth Ahronoth“ hat am Donnerstag weitere Details dazu enthüllt.
Demnach bestand der israelische Umsturzplan aus drei Teilen. Der erste Teil, die Ermordung des Obersten Führers Ali Khamenei und weiterer ranghoher Regimevertreter in den ersten Minuten des Krieges, lief wie erhofft. Der zweite Teil sollte nach 100 Stunden beginnen.
Was Experten sagen
Er bestand dem Bericht zufolge aus drei Komponenten: einer Bodenoffensive durch iranisch-kurdische Milizen aus dem benachbarten Irak, der Aufwiegelung der Bevölkerung in Teheran zu einem Volksaufstand und der Bombardierung von Regimekräften, damit diese den Aufstand nicht verhindern könnten. Der dritte Teil sah die Einsetzung einer neuen säkularen Führung vor. Dazu soll Netanjahu Trump ein Video mit Optionen vorgespielt haben, darunter der frühere Kronprinz Reza Pahlavi.
Über diesen Teil der Präsentation soll Trump später gesagt haben, das sei „ihr Problem“, wobei unklar geblieben sei, ob er die Iraner oder die Israelis meinte. Für Pahlavi hat Trump nie großes Interesse gezeigt. Rubio hielt den Plan für „Bullshit“ Bekanntlich ist der Plan nicht aufgegangen.
Die Militäroperation der kurdischen Milizen wurde abgeblasen. Und in Teheran ging niemand gegen das Regime auf die Straße. Neben den konkreten Details der erfolglosen Operation ist auch die Motivation der Informationsgeber interessant.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





