
Neue Grundsicherung: „Menschen können buchstäblich in die Obdachlosigkeit sanktioniert werden”
Neue Grundsicherung : „Menschen können buchstäblich in die Obdachlosigkeit sanktioniert werden” Von Elena Witzeck 29.06.2026, 13:01Lesezeit: 4 Min. Die Sozialaktivistin Helena SteinhausFriedrich BungertAm 1. Juli tritt...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Neue Grundsicherung : „Menschen können buchstäblich in die Obdachlosigkeit sanktioniert werden” Von Elena Witzeck 29. 2026, 13:01Lesezeit: 4 Min. Die Sozialaktivistin Helena SteinhausFriedrich BungertAm 1.
Juli tritt die Grundsicherung mit strengeren Regeln in Kraft. Die Sozialaktivistin Helena Steinhaus warnt vor einem Anstieg der Totalsanktionen, bei denen auch die Miete gestrichen wird. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Frau Steinhaus, mit Ihrem Verein Sanktionsfrei e.
Die Einzelheiten
unterstützen Sie Menschen in sozialen Notlagen. Welche begegnen Ihnen gerade? Wir bekommen Nachrichten von Leuten, die uns schreiben: Ich habe kein Geld mehr für Essen, für Medikamente, die von Anträgen berichten, deren Bearbeitung zu lange dauert, von Darlehen, die abgelehnt werden, von Mieten, die nicht vom Jobcenter übernommen werden.
Es melden sich alleinerziehende Mütter, die Geld für Klassenfahrten brauchen, aber dafür größere Summen auslegen müssen, die sie nicht haben. Es ist ein großes Spektrum. Wie viele sind das, die sich bei Ihnen melden?
Inzwischen haben wir Auszahlungen an um die 250 Menschen im Monat, aber Anfragen gibt es natürlich wesentlich mehr. Am Tag kommen etwa 50 Mails. Gerade habe ich den Arbeitsvertrag einer Frau vor mir liegen, die jetzt wieder anfängt zu arbeiten.
Was Experten sagen
Ein Minijob im Einzelhandel für 13,18 Euro brutto. Das Jobcenter hat ihr daraufhin gleich alle Leistungen gestrichen. Die Leute fangen Minijobs an – und alle Leistungen sind erst mal weg.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Es ist also jetzt schon ungemütlich. Die erste Gehaltsabrechnung kommt ja erst zum Ende des Monats.
Und bei manchen Unterlagen, die gefordert werden, muss der Arbeitgeber mitwirken – das dauert teilweise Wochen. In der Zeit fehlt diesen Menschen dann das Geld. Im öffentlichen Diskurs hat das aber wenig Platz.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





