
News des Tages: Volkswagen-Chefs pessimistisch, Schiedsrichter und das »White Power«-Symbol, Elon Musk, ZDF
Die Lage am Abend Volksklagen Von Janko Tietz Die drei Fragezeichen heute:Volkswagen – warum zweifelt der eigene Vorstand an der Zukunft des Konzerns?Schiedsrichter im Kreuzfeuer – wie äußert sich Shaun Evans nach dem...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Die Lage am Abend Volksklagen Von Janko Tietz Die drei Fragezeichen heute:Volkswagen – warum zweifelt der eigene Vorstand an der Zukunft des Konzerns? Schiedsrichter im Kreuzfeuer – wie äußert sich Shaun Evans nach dem Deutschlandspiel zur »White Power«-Geste? Elon Musk – was wirft der reichste Mensch der Welt dem ZDF vor?
42 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Dieses Audio ist derzeit nicht verfügbar.
Die Einzelheiten
Anhören Extern anhören 1. Die VW-Chefs malen schwarzIn Wolfsburg sorgt ein 177-Seiten-Papier für helle Aufregung, ein Transformationskonzept der Beratungsfirma BCG. Darin wurden acht Konzernvorstände von Volkswagen, der heutige Porsche-Chef Michael Leiters sowie VW-Aufsichtsratsmitglieder in einer internen »Belief Audit«-Umfrage befragt.
Sie zeichneten Ende 2025 ein deprimierendes Bild, wie mein Kollege Michael Freitag vom manager magazin exklusiv berichtet: Die Konzernspitze hält die Lage ihres Unternehmens mehrheitlich für extrem kritisch, sechs von neun Vorständen halten den Konzern sogar für existenzgefährdet. (Lesen Sie hier mehr. ) Einig ist man sich primär darin, dass ein grundlegender Umbau des Geschäftsmodells nötig ist; das bisherige Prinzip, Autos in Deutschland zu entwickeln, in Europa zu bauen und weltweit zu verkaufen, gilt als überholt.
Auch die Strategien für China und Nordamerika wurden einhellig als nicht nachhaltig bewertet. Bild vergrößern VW-Gebäude am Stammsitz in Wolfsburg Foto: dts-Agentur / picture alliance Gleichzeitig herrscht Uneinigkeit über den Kurs: Im Vorstand wie im Aufsichtsrat wird der Zusammenhalt als schwach beschrieben. Wirtschaftlich bleibt die Lage angespannt, mehrere Marken schwächeln.
Was Experten sagen
CEO Oliver Blume treibt daher einen harten Sparkurs voran, stellt Werke infrage und plant Kostensenkungen in Milliardenhöhe sowie deutlich reduzierte Investitionen. Doch selbst zentrale Planungen und Beschlüsse stoßen intern auf Zweifel und werden nachträglich überprüft. So alarmierend die Befragung auf den ersten Blick aussieht, so sehr sollte man sich klarmachen, was die Antworten womöglich bezwecken sollen.
Der VW-Vorstand soll schon länger versuchen, mit der Drohung von Werksschließungen Druck auf die Arbeitnehmer auszuüben. Vier deutsche Werke stehen als zu teuer zur Disposition. Bis 2030 darf VW Beschäftigte aber nicht betriebsbedingt kündigen, bei Audi gilt diese Beschäftigungssicherung bis 2033.
Vielleicht sollten die vermeintlich ehrlichen Antworten der Vorstandsumfrage den Druck auf die Arbeitnehmer nur noch weiter erhöhen. Lesen Sie hier mehr: Volkswagen-Bosse halten Konzern laut Recherche für existenzgefährdet 2. Eine Handbewegung, über die die Welt diskutiertWir leben in einer Zeit, in der Minisequenzen aus dem Leben maximale Wirkung entfalten können.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





