
News: Marine Le Pen, Frankreich, Nato-Gipfel, Folarin Balogun, Donald Trump
Die Lage am Morgen Für Marine Le Pen geht es heute um alles Von Susanne Beyer Heute geht es um die Nato, die immer europäischer wird. Um den alles entscheidenden Tag für Marine Le Pen. Und um den US-Fußballer Balogun...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Die Lage am Morgen Für Marine Le Pen geht es heute um alles Von Susanne Beyer Heute geht es um die Nato, die immer europäischer wird. Um den alles entscheidenden Tag für Marine Le Pen. Und um den US-Fußballer Balogun und das Spiel seines Lebens.
38 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Raus aus der EhrfurchtstarreHat sich etwas verändert?
Die Einzelheiten
Die Frage ist nur, wie spürbar es sein wird, auf dem Nato-Gipfel in Ankara, der heute beginnt und auf dem auch US-Präsident Donald Trump erwartet wird. Noch im vergangenen Jahr sind die europäischen Staats- und Regierungschefs dem US-Präsidenten meist mit ängstlicher Ehrfurcht begegnet, wenn es zu persönlichen Treffen kam. Sie hatten Trump vorauseilend besänftigen wollen, damit er keinesfalls seine Drohungen wahrmacht, aus der Nato auszutreten.
Bild vergrößern Flaggen vor dem Eingang des Nato-Hauptquartiers in Brüssel: Das europäisierte Bündnis Foto: Elisa Schu / dpa Als Trump dann aber Anfang dieses Jahres ernsthafte Ansprüche auf Grönland geltend machte, wurde es den Europäern zu viel. Sie gaben sich selbstbewusst und schickten das klare Signal: »Grönland kriegste nicht. Trump trollte sich, das Thema Grönland schnitt er kaum wieder an.
Nun, vor dem Gipfel, kommt das Thema wieder auf. Ohnehin ist Trump nicht gut auf die Europäer zu sprechen. Sie hätten ihm zu wenig geholfen bei seinem Krieg in Iran, so klagt er.
Was Experten sagen
Werden die Europäer also in Ankara wieder zurückfallen in ihre Ehrfurchtstarre? Dafür gibt es eigentlich keinen Grund. Inzwischen kommen sie ja Trumps Forderung nach, sich mehr um die eigene Verteidigung zu bemühen.
Trump will das zwar gerade nicht wertschätzen, aber die Europäer kennen ja ihre Ausgaben. Vor allem aber haben sie beim Grönlandstreit die Erfahrung gemacht, dass der US-Präsident umzustimmen ist, wenn er auf Widerstand stößt. Auf dieser Erfahrung können sie aufbauen.
Die »europäischere Nato«, von der der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz nun redet, ist im Sinne – fast – aller: im Sinne der USA, im Sinne der Europäer. Aber eben nicht im Sinne des russischen Präsidenten Wladimir Putin, dessen größtes Ziel es immer war, das Bündnis zu schwächen. Putin wird genau verfolgen, was in Ankara passiert: Morgen nämlich wollen sich am Rande des Gipfels Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj treffen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




