
Niedersachsen: Das ist der schönste Heidschnuckenbock 2026
Heidschnuckentag in Müden Das ist das schönste Schaf in der gesamten Heide Die Heidschnucke gilt als genügsam und ist das Wahrzeichen der Lüneburger Heide. Einmal im Jahr wird ein besonders schönes Tier ausgezeichet,...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Heidschnuckentag in Müden Das ist das schönste Schaf in der gesamten Heide Die Heidschnucke gilt als genügsam und ist das Wahrzeichen der Lüneburger Heide. Einmal im Jahr wird ein besonders schönes Tier ausgezeichet, »Mister Müden« kommt in diesem Jahr aus Neuenkirchen im Heidekreis. 34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern »Mister Müden« und Schäfer Franz Butz Foto: Philipp Schulze / dpa Gesunde Beine, gerader Rücken, so wird man in Niedersachsen auf dem Heidschnuckentag in Müden an der Örtze zum schönsten aller Heidschnuckenböcke gekürt. »Mister Müden« ist in diesem Jahr ein 80 Kilogram schweres Jungtier aus Neuenkirchen im Heidekreis.
Die Einzelheiten
Großgezogen hat das Tier der Züchter Franz Butz auf seinem Hof in der Hüte-Stammherde. Heidschnucken sind die Symboltiere der Lüneburger Heide, sie gelten als genügsam. Der Lüneburger Heidschnucken-Verband schätzt, dass in Niedersachsen 10.
000 der Schafe leben. Früher waren sie die wichtigste Nutztierart, die Schnucken werden vor allem in der Landschaftspflege eingesetzt. Die graue gehörnte Schnucke ist eine gefährdete Nutztierrasse.
Ihre Haltung sei eine wichtige Arbeit zum Erhalt der Kulturlandschaft, sagte die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte bei ihrem Rundgang. »Es geht darum, dass wir fördern, unterstützen müssen«. In Müden kürt eine Kommission des Lüneburger Heidschnucken-Verbands jedes Jahr die schönsten und fittesten Tiere, anschließend werden sie versteigert.
Was Experten sagen
Nur die besten Jährlingsböcke werden zur Auktion zugelassen. In diesem Jahr wurden sie aus den etwa 1800 bis 1900 geborenen Bocklämmern der mehr als 20 Zuchtbetriebe ausgewählt. Zu den Auswahlkriterien neben der Beinstellung und dem Rücken auch das Gewicht, das äußere Erscheinungsbild, die Abstammung, der allgemeiner Wuchs, die Hornstellung, die Muskeln sowie die Woll- und Fellqualität.
Die gesunden Beine sind wichtig, da Schnucken oft weite Wege zurücklegen müssen. Das Fell am Kopf muss immer schwarz sein. Mehr zum Thema Der Augenzeuge: »Wir sind nicht die Puder-Rosa-Ranch«Aufgezeichnet von Nadine Wolter 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Ein Schäfer erzählt: "Ich darf es mir mit Lotta nicht verscherzen"Von Sarah Wiedenhöft 4 Min Zur Merkliste hinzufügen 4 Min Zur Merkliste hinzufügen meinung meinung Sorgenkinder aus der Wildnis: Der gute Wal und der böse Wolf Ein Kommentar von Arno Frank 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen »Wo Schafbeweidung stattfindet, ist die höchste Artenvielfalt«, sagte Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung.
Schafe könnten bis zu 80 Arten transportieren, über das Fell und den Kot würden sie Samen weitertragen und so Biotope vernetzen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





