
Norwegen: Riesiger Münzschatz aus der Wikingerzeit entdeckt
Rekordfund aus der Wikingerzeit Riesiger Münzschatz in Norwegen von Privatleuten entdeckt Über 3000 Geldstücke: Norwegische Sondengänger sind auf einem Acker auf wertvolle, etwa tausend Jahre alte Münzen gestoßen. Das...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Rekordfund aus der Wikingerzeit Riesiger Münzschatz in Norwegen von Privatleuten entdeckt Über 3000 Geldstücke: Norwegische Sondengänger sind auf einem Acker auf wertvolle, etwa tausend Jahre alte Münzen gestoßen. Das Verhalten der Finder sei vorbildlich gewesen, loben Archäologen. 06 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Nur eine von 3150 (womöglich noch mehr): Diese Münze ist etwa tausend Jahre alt und stammt aus Deutschland Foto: May-Tove Smiseth / Innlandet County Council aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier .
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten »Das ist ein gänzlich einzigartiger Fund – so etwas erlebt man wohl nur einmal in einer Karriere«, freut sich Archäologin May‑Tove Smiseth.
In Norwegen ist ein wertvoller Münzschatz aus der Wikingerzeit entdeckt worden. Nach aktuellen Analysen handelt es sich um den bisher größten Fund dieser Art in der Geschichte von Norwegen. Mittlerweile wurden 3150 Silbermünzen an der Fundstelle im Südosten von Norwegen geborgen, genauer in der Nähe von Rena in Østerdalen.
Die Geldstücke gehören in die Zeit zwischen 980 und 1050 nach Christus – die Ära der Wikinger. Die meisten Münzen stammen aus Deutschland und England, weitere aus Dänemark und Norwegen. Einige Münzen wurden etwa unter den Herrschern Knut dem Mächtigen geprägt, Æthelred II.
Was Experten sagen
Weitere Ausgrabungen geplant Um das Jahr 1000 waren in Norwegen noch hauptsächlich ausländische Münzen im Umlauf, weil es zu dieser Zeit dort noch kein nationales Münzwesen gab. Das änderte sich erst unter Harald Hardråde, der zwischen 1046 und 1066 König von Norwegen war. Der Münzschatz wurde etwa zu dieser Zeit vergraben, vermuten die norwegischen Experten.
Bild vergrößern Weitere Münzen aus dem Schatz: Vergrabene Spardose? Foto: Innlandet County Council »Jetzt ist es wichtig, dass Fachleute diesen Fund gründlich untersuchen und so viel wie möglich herausfinden«, sagte eine der Verantwortlichen, Hanna Geiran. Weitere Ausgrabungen sind bereits geplant, um festzustellen, ob womöglich noch weitere Münzen an dem Platz versteckt sind; und ob die einstigen Besitzer Spuren hinterlassen haben, die verraten, warum der wertvolle Schatz einst vergraben worden ist.
Damit der Fundplatz nicht zerstört wird, ist das Gebiet für die weiteren Untersuchungen für die Öffentlichkeit gesperrt. Metalldetektor machte: Piep, piep, piep Gefunden hatten den Schatz zwei geschulte Privatpersonen, die das Feld Mitte April mit Metalldetektoren abgegangen waren. Nachdem sie 19 Münzen entdeckt hatten, vermuteten sie einen Schatz, brachen die Suche ab und benachrichtigten die zuständigen Archäologen der Provinzverwaltung.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




