
Öffentliche Bauaufträge: Freiraum statt Fesseln
Öffentliche Bauaufträge : Freiraum statt Fesseln Ein Kommentar von Jan Hauser 19.05.2026, 12:12Lesezeit: 1 Min. Kita, Klassenzimmer, Sporthalle: Die Auftragsvergabe wird für Städte langwierig.dpaDie Koalition verspricht...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Öffentliche Bauaufträge : Freiraum statt Fesseln Ein Kommentar von Jan Hauser 19. 2026, 12:12Lesezeit: 1 Min. Kita, Klassenzimmer, Sporthalle: Die Auftragsvergabe wird für Städte langwierig.
dpaDie Koalition verspricht Investitionen, aber die Kommunen fühlen sich eingeschränkt. Die Baupolitik sollte sich für mehr Freiheiten öffnen. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Bundesregierung will den Weg frei für staatliche Investitionen machen, aber fördert eine rasche und kostengünstige Auftragsvergabe nicht genug.
Die Einzelheiten
Allein das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität umfasst 500 Milliarden Euro. Ein Teil der staatlichen Ausgaben liegt in den Händen der Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland, die damit Straßen, Schulen und andere Gebäude bauen sollen. Doch die schwarz-rote Koalition legt den Kommunen mit dem „Gesetz zur Beschleunigung der Vergabe öffentlicher Aufträge“ hierfür zu enge Fesseln an.
Neue Vorgaben für die Bauvergaben sorgen für ÄrgerEin Teil der Regeln mag pragmatischer erscheinen, anderes hält Investitionen auf. So will die Koalition die Gemeinden weitgehend anhalten, Bauprojekte in einzelnen Abschnitten zu vergeben statt als Gesamtvergabe. Befürworter dieser Einzelvergabe halten dies für hilfreich für kleinere Handwerker und günstiger für den Staat.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





