
: Öffentlicher Rundfunk in Großbritannien baut 550 Jobs ab
Teil eines großen Sparprogramms streicht wegen Spardruck hunderte Stellen Der Sender in Großbritannien muss sparen. Nun wurde der Abbau von 550 Stellen verkündet, sowohl in den Bereichen Nachrichten als auch...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Teil eines großen Sparprogramms streicht wegen Spardruck hunderte Stellen Der Sender in Großbritannien muss sparen. Nun wurde der Abbau von 550 Stellen verkündet, sowohl in den Bereichen Nachrichten als auch Unterhaltung. Auch in der Führungsebene soll Personal eingespart werden.
59 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Logo am Broadcasting House in London Foto: Jack Taylor / Insgesamt sollen es bis zu 2000 abgebaute Stellen werden, nun wurden konkrete Pläne veröffentlicht: Die wird bis zum nächsten Finanzjahr 2027/28 die ersten rund 550 Stellen streichen.
Die Einzelheiten
Das betrifft Personal in Nachrichtenredaktionen sowie in den Unterhaltungs-, Kultur- und Programmsparten. Wegfallen sollen auch Jobs in den Landesteilen Schottland, Wales und Nordirland, wie die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in Großbritannien mitteilte. Inhaltlich solle das Sender-Portfolio geprüft werden.
Dadurch sollen etwa 160 Millionen Pfund, umgerechnet rund 185 Millionen Euro, eingespart werden. Der Stellenabbau ist Teil eines größeren Sparprogramms. Ziel ist es, in den kommenden drei Jahren die Ausgaben um zehn Prozent zu senken.
Das entspricht den Angaben zufolge umgerechnet etwa 578 Millionen Euro. Finanzierungsmodell über Beiträge ist umstrittenBei den Einsparungen orientiere man sich -Angaben zufolge daran, die Programme mit der höchsten Relevanz und Wirkung zu erhalten, Doppelstrukturen abzubauen und Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. Daher werde auch die Zahl der Führungskräfte um zehn Prozent verringert.
Was Experten sagen
Das Finanzierungsmodell der über verpflichtende Beiträge ist seit längerem stark umstritten. Die konservative Vorgängerregierung, die der Linkslastigkeit vorwarf, hatte Beitragserhöhungen zuletzt für zwei Jahre ausgesetzt und die damit unter Spardruck gesetzt. Mehr zum Thema Sender in der Krise: will vorwiegend bei Nachrichten sparen Krise beim britischen Rundfunk: streicht offenbar 2000 Stellen Donald Trump gegen die : Zehn Milliarden Dollar für zwölf Sekunden Von Cornelius Dieckmann Bislang wird die werbefreie hauptsächlich über eine gerätegebundene Fernsehgebühr, die sogenannte Licence Fee, finanziert.
Für die alleinige Nutzung der -Hörfunkangebote wird keine Gebühr fällig – sie werden aber ebenfalls aus der Licence Fee bezahlt. Weil immer mehr Menschen die Zahlung der 180 Pfund (ca. 210 Euro) pro Jahr verweigern, gilt dieses Modell als überholt.
Als Alternative wird auch ein Umstieg auf einen wohnungsbezogenen Rundfunkbeitrag wie in Deutschland diskutiert. Zudem gab es Pläne, die Beiträge ganz abzuschaffen und stattdessen wie bei Streamingdiensten ein Abo-Modell einzuführen. Wie neben Sparplänen auch eine Klage von Donald Trump die belastet, lesen Sie hier.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





