
Oliver Burkhard: Hemdsärmelig zum U-Boot-Deal
Oliver Burkhard : Hemdsärmelig zum U-Boot-Deal Von Nadine Bös 08.07.2026, 21:50Lesezeit: 2 Min. Oliver Burkhard, Vorstandsvorsitzender von TKMS, spricht am Montag auf einer Pressekonferenz in der Deutschen Botschaft in...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Oliver Burkhard : Hemdsärmelig zum U-Boot-Deal Von Nadine Bös 08. 2026, 21:50Lesezeit: 2 Min. Oliver Burkhard, Vorstandsvorsitzender von TKMS, spricht am Montag auf einer Pressekonferenz in der Deutschen Botschaft in Ottawa.
dpaOliver Burkhard hat einen der erfolgreichsten Rüstungsdeals Deutschlands unter Dach und Fach gebracht. Seine ungewöhnliche Karriere könnte ihm dabei geholfen haben. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App „Wenn ich Respekt vor etwas habe, dann habe ich nicht automatisch Angst davor.
Die Einzelheiten
“ Oliver Burkhard, Chef des Kieler Marineschiffbauers ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS), sagt diesen Satz, als seinem Unternehmen der größte Auftrag seiner Geschichte winkt: TKMS darf gemeinsam mit seinen Partnern die kanadische Marine mit einer Flotte von bis zu zwölf U-Booten ausstatten. Die Bedeutung dieser Milliarden-Euro-Bestellung reicht weit über TKMS, weit über Thyssenkrupp, ja weit über die wirtschaftliche Komponente hinaus. Was Kanzler Friedrich Merz (CDU) als „großes strategisches Vorhaben“ bezeichnet, „das Kanada, Deutschland und Norwegen auf Jahrzehnte verbindet“, kommentiert Burkhard ähnlich – und doch ganz anders: „Wenn man einmal ein U-Boot kauft, dann hängt man zusammen für die nächsten 40 Jahre.
Scheiden lassen kann man sich auch nicht. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Klare Worte, klare ZieleEs ist diese Furchtlosigkeit vor klaren Worten, die verbunden mit inhaltlicher Zielstrebigkeit den Manager Burkhard dorthin gebracht hat: an die Spitze eines M-Dax-Konzerns und nach Halifax zur Verkündung eines der größten U-Boot-Deals der Welt.
Dass er im Top-Management landen würde, dazu noch in einem Rüstungsunternehmen – das war nicht unbedingt absehbar. Begonnen hat der 54 Jahre alte Burkhard als Arbeiterführer, genauer: als Bezirksleiter der mächtigen Gewerkschaft IG Metall in Nordrhein-Westfalen. Als klar war, dass er keine Chance hatte, schnell ganz an die Gewerkschaftsspitze aufzusteigen, wechselte der studierte Betriebswirt zum Industriekonzern Thyssenkrupp – zunächst als Arbeitsdirektor.
Was Experten sagen
Mehr als ein Jahrzehnt lang trug ihn seine humorvoll-selbstbewusste Art durch die Höhen, aber vor allem Tiefen des kriselnden Konzerns. Den Abbau von insgesamt rund 13. 000 Stellen hat Burkhard im Laufe seiner Personalchefjahre miterlebt – ausgerechnet er, der ehemalige Gewerkschafter.
Thyssenkrupp, wie ein „Haufen bunter Knete“? 2025 beendete er seine Konzernvorstands-Karriere und konzentrierte sich als Chef von TKMS, das damals noch Konzernsparte war, komplett darauf, den Marinebereich in die Loslösung vom Mutterkonzern und an die Börse zu leiten. Damals hieß es, es werde von Burkhards Geschick abhängen, ob sich der Kurs von Thyssenkrupp, seine Tochtergesellschaften nach und nach abzuspalten, als erfolgreich erweisen würde.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




