
Österreich: 251 Menschen aus Kaunertal in Tirol ausgeflogen
Extremwetter in Österreich 251 Menschen aus Tiroler Tal ausgeflogen Erst kam der Hagel, dann die Gerölllawinen: In den österreichischen Alpen haben mehrere Muren die Straße zum hinteren Kaunertal verschüttet. Mit...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Extremwetter in Österreich 251 Menschen aus Tiroler Tal ausgeflogen Erst kam der Hagel, dann die Gerölllawinen: In den österreichischen Alpen haben mehrere Muren die Straße zum hinteren Kaunertal verschüttet. Mit Hubschraubern wurden die eingeschlossenen Menschen evakuiert, darunter viele deutsche Ausflugsgäste. 15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Murenabgang auf der Kaunertaler Gletscherstraße Foto: Bernhard Raich / GEMEINDE KAUNERTAL / APA / dpa Nach Tagen großer Hitze haben sich starke Niederschläge drastisch auf das österreichische Kaunertal ausgewirkt. Unwetter gingen auch in Form von Hagel nieder, daraufhin lösten sich mehrere Gerölllawinen von den Gebirgswänden.
Die Einzelheiten
Verletzt wurde offenbar niemand, doch Gestein und Schlamm wälzten sich auf die Gletscherstraße, die Stromversorgung wurde unterbrochen. Damit war der Zugang zum hinteren Bereich des Tales von der Außenwelt abgeschnitten. Mehr als 250 Personen waren eingeschlossen.
Die Menschen mussten die Nacht in einer Schutzhütte und einem Bergrestaurant verbringen. Die Rettung lief schon am Sonntag an: Das österreichische Bundesheer und Kräfte des Innenministeriums begannen damit, die Menschen mit mehreren Hubschraubern aus dem betroffenen Bereich zu bringen. Gegen Montagmittag war die Evakuierung abgeschlossen, wie österreichische Behörden dem SPIEGEL bestätigten.
»Wir haben insgesamt 251 Personen ausgeflogen«, sagte ein Militärsprecher, der sich vor Ort befand. Mehr zum Thema Hohe Temperaturen: Nach Temperaturrekord – Gewitter beenden extreme Hitze Überrascht vom Gewitter: Bremer Schulklasse gerät in Österreich in Bergnot Hitze in Deutschland: Mindestens 26 Männer und Jungen sterben bei Badeunfällen Mehr als die Hälfte der geretteten Personen waren demnach Ausflugsgäste, darunter viele deutsche Staatsbürger. Erste Personen seien bereits am Sonntag aus medizinischen Gründen ausgeflogen worden, sagte der Offizier.
Was Experten sagen
Drei Helikopter des Innenministeriums sowie zwei Militärmaschinen waren im Einsatz. »Ein Hubschrauber davon war bereits in der Region, weil er zuvor einen Waldbrand im Tiroler Unterland bekämpft hatte. « Nach starken Regenfällen waren am Sonntag drei Muren auf die Kaunertaler Gletscherstraße abgegangen.
Die Straße wurde von Geröll und Schlamm blockiert, wie die Behörden des Bundeslandes Tirol mitteilten. Rund 200 Personen, die für Tagesausflüge in das Kaunertal gekommen waren, konnten deshalb das Gebiet nahe der italienischen Grenze nicht mehr verlassen. Sie mussten die Nacht in einer Schutzhütte und einem Bergrestaurant verbringen.
Weitere Unwetter erwartetDie Lage könnte sich weiter verschärfen. Der Militärsprecher sagte dem SPIEGEL, dass weitere Unwetter in Tirol erwartet würden. Eine entsprechende Warnung kam auch vom Meteorologie-Institut Geosphere Austria.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





