
ÖVP in der krise: Und wieder beflügelt Kurz die Phantasie
ÖVP in der krise : Und wieder beflügelt Kurz die Phantasie Von Alexander Haneke, Wien 14.07.2026, 07:15Lesezeit: 4 Min. Kurz vor der Rückkehr? Österreichs früherer Kanzler im März während einer Investorenkonferenz in...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. ÖVP in der krise : Und wieder beflügelt Kurz die Phantasie Von Alexander Haneke, Wien 14. 2026, 07:15Lesezeit: 4 Min. Kurz vor der Rückkehr?
Österreichs früherer Kanzler im März während einer Investorenkonferenz in MiamiBloombergÖsterreichs Kanzlerpartei kommt nicht aus dem Umfragetief. Ihr einstiger Überflieger Sebastian Kurz lässt Gerüchte über seine Rückkehr nur zu gerne brodeln. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es klang beinahe resigniert, was Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker in einem Interview erzählte.
Die Einzelheiten
Er habe sich kürzlich die Entwicklung der Umfrageergebnisse der vergangenen Jahre angesehen, sagte er. Bei fast allen Parteien sei „eine mehr oder weniger konstante, waagrechte Linie“ zu sehen, wenn man von kurzzeitigen Ausschlägen absehe. Das sei in Zeiten einer Inflationsrate von elf Prozent so gewesen und bei zwei Prozent Inflation in diesem Januar, bei hoher Arbeitslosigkeit und niedriger, bei Rezession und Wachstum.
An den Wirtschaftszahlen könne das Tief seiner Österreichischen Volkspartei (ÖVP) also nicht liegen, die in den Umfragen bei rund 20 Prozent vor sich hin dümpelt, während die rechte FPÖ dauerhaft auf rund 37 Prozent kommt. An den Asylzahlen, die sich längst gebessert hätten, auch nicht. Immerhin fügte der Kanzler und ÖVP-Chef in der „Presse“ noch hinzu, dass es natürlich trotzdem nicht egal sei, was die Regierung mache.
Nur sei eben vieles der Stimmungslage geschuldet und der Trend international. „Die Erwartungshaltung an die Politik ist in diesen Zeiten oft schwer erfüllbar und manchmal auch nicht ganz realistisch. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Kurz traf sich jüngst mit FPÖ-Chef Herbert KicklDie Worte des Kanzlers lassen die Ratlosigkeit erahnen, mit denen man in der ÖVP auf die miserablen Umfragewerte blickt. In der vergangenen Woche hatte es in der Partei mal wieder deutlich geruckelt. Mit einer dürren Mitteilung wurde verkündet, dass Generalsekretär Nico Marchetti zum Ende des Monats ausscheide.
An seiner Stelle soll Markus Gstöttner übernehmen, ein 39 Jahre alter früherer Unternehmensberater, der vor einigen Jahren unter dem früheren Kanzler Sebastian Kurz in die Politik gekommen war. Das rief wiederum gleich Gemunkel hervor. Kurz ist inzwischen als Unternehmer erfolgreich.
Die Cybersicherheitsfirma Dream, an der er mit 15 Prozent beteiligt ist, wird neuerdings mit drei Milliarden Dollar bewertet. Dennoch lässt Kurz, der einstige politische Überflieger, keinen Zweifel daran aufkommen, dass ihn die Politik mehr reizt als das Investorenleben, Geld hin oder her. Mit regelmäßigen Auftritten in Talkshows und Interviews hält sich der 39 Jahre alte Altkanzler im Gespräch, auch die Gründung einer eigenen Denkfabrik, des „Global Shift Institute“, wurde als Zeichen seiner politischen Ambitionen aufgefasst.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





