
parteitag in Magdeburg: So will die AfD in Sachsen-Anhalt regieren
parteitag in Magdeburg : So will die AfD in Sachsen-Anhalt regieren Von Katja Gelinsky, Magdeburg 11.07.2026, 15:59Lesezeit: 5 Min. Er will Ministerpräsident werden: Ulrich Siegmund auf dem Landesparteitag der AfD in...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. parteitag in Magdeburg : So will die AfD in Sachsen-Anhalt regieren Von Katja Gelinsky, Magdeburg 11. 2026, 15:59Lesezeit: 5 Min. Er will Ministerpräsident werden: Ulrich Siegmund auf dem Landesparteitag der AfD in MagdeburgdpaViele in der AfD nennen Ulrich Siegmund schon ihren „Ministerpräsidenten“.
Der Spitzenkandidat stellt vor, was er in den ersten 100 Tagen umsetzen will – wenn er es denn ins Amt schafft. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App „Deutsch denken“, „Abschieben ab Minute 1“, Rundfunkstaatsverträge kündigen – das sind einige der Punkte, die die AfD in Sachsen-Anhalt sofort umsetzen will, wenn sie nach der Landtagswahl im September an die Regierung kommen sollte. Sie stammen aus dem 100-Tage-Programm, das Spitzenkandidat Ulrich Siegmund am Samstag auf dem Landesparteitag der AfD in Magdeburg vorgestellt hat.
Die Einzelheiten
„Wir werden Geschichte schreiben in Sachsen-Anhalt“, rief Siegmund den versammelten AfD-Mitgliedern in der „Hyparschale“, einer Mehrzweckhalle in Magdeburg, zu. Die Partei stehe vor einer „historischen Sensation“. „Ganz Europa“, blicke auf die Wahl am 6.
Die AfD will da die absolute Mehrheit holen und mit dem 35 Jahre alten Ulrich Siegmund den ersten AfD-Ministerpräsidenten stellen; AfD-Chefin Alice Weidel nennt ihn gern schon „unseren Ministerpräsidenten“. Umfrageinstitute sehen die Partei derzeit mit mehr als 40 Prozent auf dem ersten Platz. In der AfD hoffen sie, dass Sachsen-Anhalt nur der Anfang ist, und Weidel als erste AfD-Kanzlerin folgt.
„Alles ist möglich“, lautet der AfD-Wahlkampfslogan für Sachsen-Anhalt. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Ausstieg aus dem öffentlich-rechtlichen RundfunkDie AfD will das Land gesellschaftlich umgestalten.
Was Experten sagen
Siegmund bekräftigte in Magdeburg seine Absicht, Deutschland „vom Kopf auf die Füße zu stellen“. Prämisse sei: „Was wir versprechen, das halten wir. “ An erster Stelle der zehn Versprechen steht im 100-Tage-Programm der Ausstieg Sachsen-Anhalts aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Doch für die Staatsverträge gelten Kündigungsverträge. Einschränkend heißt es denn auch in dem Sofortprogramm, die Rundfunkgebühren würden nicht sofort hinfällig. Auf Platz zwei und drei der Prioritätenliste hat die AfD das Thema Migration gesetzt.
Sie will „alle Spielräume einschließlich der Abschiebehaft nutzen, um so viele illegale Einwanderer wie nur irgend möglich abzuschieben“. Wann es so weit sein wird, bleibt allerdings unklar. Zunächst will die AfD eine Arbeitsgruppe zwischen dem Land und den Kommunen einsetzen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





