
»Patriot Front« nutzt Feierlichkeiten in Washington für Aufmarsch
US-Unabhängigkeitstag »Patriot Front« nutzt Feierlichkeiten in Washington für Aufmarsch Hunderte Mitglieder der rechtsextremen »Patriot Front« sind vor den Feierlichkeiten zum US-Unabhängigkeitstag durch Washington...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. US-Unabhängigkeitstag »Patriot Front« nutzt Feierlichkeiten in Washington für Aufmarsch Hunderte Mitglieder der rechtsextremen »Patriot Front« sind vor den Feierlichkeiten zum US-Unabhängigkeitstag durch Washington marschiert. Sie fühlen sich durch die Politik Trumps ermutigt und möchten die Demokratie abschaffen. 01 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Mitglieder der »Patriot Front« beim Marsch durch Washington: von der Überlegenheit Weißer überzeugt Foto: Mark Sherman / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Sie nennen sich »Patrioten«, sind aber nach Einschätzung von Wissenschaftlern Rechtsextreme mit faschistischen Zielen: Mitglieder der US-Gruppierung »Patriot Front« sind am Samstag während der 250-Jahr-Feiern in Washington in der Nähe des Kapitols aufmarschiert.
Die schätzungsweise rund hundert Männer waren vermummt, trugen uniformartige Blauhemden, schwenkten Flaggen und riefen »Reclaim America! « (Erobert Amerika zurück). Die Polizei von Washington teilte mit, die Aktivitäten der Gruppe seien vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt.
Es habe keine Meldungen über Festnahmen oder Beschwerden gegeben. Die Gruppe wurde 2017 von dem texanischen Rechtsextremisten Thomas Rousseau gegründet und machte in den vergangenen Jahren mehrfach durch provokante Aufmärsche in US-Städten von sich reden. Rousseau hatte zuvor der Neonazi-Gruppe »Vanguard America« angehört.
Was Experten sagen
»Dass sie es wagen, ausgerechnet am Unabhängigkeitstag öffentlich zu demonstrieren, zeigt, welche Probleme dieses Land mit dem weißen Nationalismus hat« Offiziell unterhält die Patriot Front keine Beziehungen zur Regierung von Präsident Donald Trump. Sie fühlt sich aber durch seine Amerika-zuerst-Politik (America First) ermutigt. Zudem unterstützt sie die von ihm angeordneten Massenabschiebungen sowie den Kampf seiner Regierung gegen die angebliche Diskriminierung Weißer, etwa durch die Abschaffung von Gleichstellungsprogrammen in der Armee und im Beamtenapparat.
Bei Wahlkampfveranstaltungen von Donald Trump im Jahr 2024 wurden ebenfalls Mitglieder der Patriot Front gesichtet. »Dass sie es wagen, ausgerechnet am Unabhängigkeitstag öffentlich zu demonstrieren, zeigt, welche Probleme dieses Land mit dem weißen Nationalismus hat«, sagt John Cohen, ein früherer Experte für Terrorismusbekämpfung im US-Heimatschutzministerium. Einer Analyse von Extremismusforschern der George-Washington-Universität zufolge ist die Patriot Front von der Überlegenheit Weißer überzeugt.
Sie betrachtet »Multikulturalismus, Einwanderung und Vielfalt als existenzielle Bedrohungen für ihre Vision von Amerika«.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





