
Pauschalreisen: Urlauber bekommt Schadensersatz nach Flugturbulenzen
Unfall in der Luft Urlauber bekommt Schadensersatz nach Flugturbulenzen Ein Flugpassagier schlug bei heftigen Turbulenzen mit dem Kopf gegen die Kabinendecke und konnte sich im Urlaub kaum bewegen. Zurück in Deutschland...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Unfall in der Luft Urlauber bekommt Schadensersatz nach Flugturbulenzen Ein Flugpassagier schlug bei heftigen Turbulenzen mit dem Kopf gegen die Kabinendecke und konnte sich im Urlaub kaum bewegen. Zurück in Deutschland stellten Ärzte Lebensgefahr fest. Der Reiseanbieter soll nun zahlen.
54 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Flugzeug in der Luft: Der Kläger leide bis heute unter Schmerzen Foto: Christoph Hardt / Panama Pictures / IMAGO Nach Verletzungen infolge von Turbulenzen im Flugzeug können Pauschalurlaubern Entschädigungen und Schmerzensgeld zustehen.
Die Einzelheiten
Das zeigt eine aktuelle Entscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Auf dem Hinflug nach Mauritius geriet ein Flugzeug über dem Indischen Ozean in schwere Turbulenzen.
Der spätere Kläger wurde aus seinem Sitz geschleudert und schlug mit dem Kopf gegen die Kabinendecke, heißt es in einer Mitteilung des Gerichts zum Urteil. Nach der Landung ging es für ihn zunächst ins Krankenhaus und nach einer Nacht dann ins Hotel. Doch an Urlaub war nicht mehr zu denken: Der Mann litt unter Schmerzen und verbrachte die meiste Zeit im Bett.
Zu den Mahlzeiten sei er vom Hotelpersonal mit einem Elektrowagen gefahren worden, heißt es. Seine Ehefrau habe ihm beim Aufstehen, bei der Körperpflege und beim Toilettengang geholfen. Später in Deutschland wurden bei dem Mann zwei gebrochene Halswirbel diagnostiziert.
Was Experten sagen
Die Ärzte hätten eine Lebensgefahr und eine drohende Lähmung diagnostiziert und zur sofortigen Operation geraten. Der Kläger sei dann acht Tage stationär behandelt worden. Danach habe er zwölf Wochen eine Halskrause tragen müssen.
Er leide bis heute unter Schmerzen. Seine Frau hatte einen angebrochenen Brustwirbel und Prellungen. Der Mann klagte gegen den Reiseveranstalter, bei dem er die Pauschalreise gebucht hatte – und bekam Recht.
Reise hatte keinen Wert mehrDas Gericht entschied einerseits, dass der Mann den Reisepreis von 5800 Euro komplett erstattet bekommt: als »Entschädigung wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit«. Wegen der schweren Verletzungen habe die Erholungsreise für den Mann und die Frau keinen Wert mehr gehabt. Mehr zum Thema Handgepäck, Gebühren, verspätete Flüge: Diese Rechte gelten künftig für Reisende Reisen per Flugzeug: Wo Turbulenzen am häufigsten auftreten – und wie man sich schützt Von Claus Hecking und Ferdinand Holsten Verfahren gegen deutschen Reisekonzern: Krankheitsfälle nach Luxushotel-Aufenthalt – TUI wird von britischen Urlaubern verklagt Ein Mitverschulden sah das Gericht nicht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





