
Peru: Konservative Keiko Fujimori liegt in Stichwahl vor linkem Rivalen
Präsidentschaftswahl Konservative Fujimori vor Sieg in Peru – Linker Rivale spricht von Betrug Bei der äußerst knappen Stichwahl in Peru hat sich Keiko Fujimori einen uneinholbaren Vorsprung gesichert. Nun wächst die...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Präsidentschaftswahl Konservative Fujimori vor Sieg in Peru – Linker Rivale spricht von Betrug Bei der äußerst knappen Stichwahl in Peru hat sich Keiko Fujimori einen uneinholbaren Vorsprung gesichert. Nun wächst die Sorge vor einer weiteren politischen Krise in dem ohnehin instabilen Andenstaat. 52 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Unaufholbar vorn: Präsidentschaftskandidatin Keiko Fujimori Foto: aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Bei der äußerst knappen Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru hat sich die konservative Kandidatin Keiko Fujimori nach offiziellen Angaben einen uneinholbaren Vorsprung gesichert.
Wie die Wahlbehörde am späten Dienstagabend (Ortszeit) mitteilte, kommt die Tochter des früheren Präsidenten Alberto Fujimori auf 50,11 Prozent der Stimmen. Ihr Vorsprung auf den linksgerichteten Rivalen Roberto Sanchez beträgt demnach 43. 213 Stimmen ausgezählt werden müssen, ist der viermaligen Präsidentschaftskandidatin der Sieg rechnerisch nicht mehr zu nehmen.
Die Wahlbehörde will den offiziellen Sieger jedoch erst Mitte Juli verkünden. Sanchez erhebt Betrugsvorwürfe und will das Ergebnis nicht anerkennen. Instabile politische Lage in PeruDie Entwicklung schürt die Sorge vor einer anhaltenden politischen Krise in dem südamerikanischen Land.
Was Experten sagen
Die Wahlkommission hatte am Dienstagabend einen Antrag von Sanchez abgelehnt, Tausende überwiegend für Fujimori abgegebene Stimmen aus dem Ausland zu annullieren. Die Stichwahl fand bereits am 7. Die Auszählung verzögerte sich wegen des knappen Rennens, der Überprüfung umstrittener Stimmzettel und verspätet eingetroffener Wahlbriefe aus dem Ausland.
Die politische Lage in Peru ist äußerst instabil: In den vergangenen acht Jahren gab es acht Präsidenten; keiner von ihnen beendete eine volle Amtszeit. Drei wurden des Amtes enthoben, einer trat nach nur sechs Tagen zurück und vier sitzen derzeit im Gefängnis. Auch Fujimoris verstorbener Vater verbüßte wegen Menschenrechtsverletzungen während seiner zehnjährigen Präsidentschaft von 1990 bis 2000 eine 16-jährige Haftstrafe.
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Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





