
Pistorius bei Heeresübung: Der teure Krieg der Zukunft
Pistorius bei Heeresübung Der teure Krieg der Zukunft Stand: 05.05.2026 • 05:35 Uhr Explosionen, Schüsse, Staubwolken: In Niedersachsen hat Verteidigungsminister Pistorius eine "Fähigkeitsdarstellung" des Heeres...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Pistorius bei Heeresübung Der teure Krieg der Zukunft Stand: 05. 2026 • 05:35 Uhr Explosionen, Schüsse, Staubwolken: In Niedersachsen hat Verteidigungsminister Pistorius eine "Fähigkeitsdarstellung" des Heeres besucht. Dabei wird klar: Technik entscheidet Kämpfe - und die kostet.
Von Kilian Pfeffer , ARD-Hauptstadtstudio So könnte es also aussehen, das Gefecht der Zukunft: Im niedersächsischen Munster am Rande der Lüneburger Heide wird eine fiktive Ortschaft mit dem Namen "Heidedorf" angegriffen. Und das Heer setzt sich zur Wehr - mit den Flugabwehrsystemen IRIS TSLM und Skyranger, mit eigenen Drohnenschwärmen, mit Panzern, Hubschraubern, elektromagnetischen Störungen, Truppen. Es ist eine Simulation, aber es fühlt sich ziemlich real an.
Die Einzelheiten
Das liegt an den Explosionen, den feuernden Panzern, den gewaltigen Staubwolken, die aufsteigen. Der Verantwortlichen für das Heer, allen voran Inspekteur Christian Freuding, haben diese Übung entwickeln lassen, um Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) vorführen zu können, was das deutsche Heer kann. Diese "Fähigkeitsdarstellung", wie es in der Einladung zum Termin heißt, habe sich die Truppe in den vergangenen zwei Wochen hart erarbeitet, so Freuding.
000 Kompaniechefs und Generälen von Verbündeten über die Übung beraten. Die Radhaubitze vom Typ RCH 155 in Munster: Sie soll für die Bundeswehr beschafft werden. Pistorius zeigt sich beeindruckt Der Verteidigungsminister gibt danach ein Statement, er steht dabei im Schatten einer gewaltigen Radhaubitze, der RCH 155.
Dieses Modell eines niederländischen Rüstungskonzerns kann während der Fahrt präzise schießen und soll für die Bundeswehr beschafft werden. Pistorius ist - erwartbar - voller Lob für die Vorführung. Die Professionalität des Heeres beeindrucke ihn immer wieder, das seien schwierige Witterungsbedingungen mit viel Staub gewesen.
Was Experten sagen
Der Verteidigungsminister betont, bei der Kriegsführung heutzutage müssten traditionelle und moderne Mittel gleichzeitig eingesetzt werden. Pistorius wörtlich: "Es entscheidet nicht mehr nur die Panzerschlacht, sondern die Fähigkeit auf dem digitalen Gefechtsfeld als Gesamtsystem wirken zu können. 2026 Beschaffungsamt der Bundeswehr "Einfach mal kaufen" Deutschland gibt Rekordsummen für die Rüstung aus.
Doch die Beschaffungsbehörde steht unter Druck. mehr Enorme Summe für die Verteidigungsfähigkeit Doch damit das Gesamtsystem gut ist, müssen eben auch die einzelnen Bestandteile höchsten Ansprüchen genügen. Wie teuer das ist, welche enormen Summen in die Verteidigungsfähigkeit des Landes fließen, ließ sich zuletzt in der vergangenen Woche sehen, als die Rahmenbedingungen für den Haushalt 2027 vorgestellt wurden.
Der Verteidigungsetat liegt da bei 105,8 Milliarden Euro - und steigt auf 179,9 Milliarden Euro im Jahr 2030. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verteidigte das schon direkt danach.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




