
Podcast „wenn sie wüssten“: RND gesteht Fehler im Umgang mit Döpfner-Zitaten ein
Podcast „wenn sie wüssten“ : RND gesteht Fehler im Umgang mit Döpfner-Zitaten ein Von Axel Weidemann 07.07.2026, 18:04Lesezeit: 2 Min. Gesteht Fehler ein: Dokumentarfilmer und Beteiligter des RND-Podcasts „Wenn Sie...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Podcast „wenn sie wüssten“ : RND gesteht Fehler im Umgang mit Döpfner-Zitaten ein Von Axel Weidemann 07. 2026, 18:04Lesezeit: 2 Min. Gesteht Fehler ein: Dokumentarfilmer und Beteiligter des RND-Podcasts „Wenn Sie wüssten“ Stephan LambyPicture AllianceNachdem der Podcast „Wenn Sie wüssten...
“ verbreitet hatte, Springer-Chef Mathias Döpfner habe Friedrich Merz zur Zusammenarbeit mit der AfD gedrängt, dementierte der Medienkonzern. Nun gesteht das RND Fehler ein. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App In Folge zwei des RND-Podcasts „Wenn Sie wüssten...
Die Einzelheiten
“ wollen RND-Chefredakteurin Eva Quadbeck, die Journalistin Kristina Dunz und der Dokumentarfilmer Stephan Lamby zu Beginn gleich einmal einen „Elefanten“ aus dem Weg räumen. Der Elefant heißt Mathias Döpfner. Über diesen hatte es in der Auftaktfolge des RND-Podcasts in Berufung auf voneinander unabhängige Quellen aus dem „engen Umfeld“ geheißen, er habe sich zweimal mit Friedrich Merz getroffen (einmal vor, einmal nach Übernahme des Amts des Bundeskanzlers), um ihn zur Zusammenarbeit mit der AfD zu bewegen.
Dabei wurden auch wörtliche Zitate angegeben. Springer hatte das scharf dementiert: „Die Unterstellung“, Mathias Döpfner habe den Kanzler zu einer Zusammenarbeit mit der AfD gedrängt, sei „eine glatte Lüge“. Der Inhalt des „frei erfundenen“ Gespräches kursierte demnach laut Springer bereits im November 2025 in Berliner Journalistenkreisen.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Auch die Bundesregierung sprach laut „Spiegel“ in Person von Vizeregierungssprecher Sebastian Hille auf der Bundespressekonferenz von „absurden Gerüchten“. Daraufhin räumte Eva Quadbeck in einer „Klarstellung in eigener Sache“ ein, „ein Gespräch zwischen Döpfner und Merz zeitlich falsch zugeordnet“ zu haben.
Was Experten sagen
Quadbeck blieb jedoch bei der Behauptung, es habe einen weiteren „Versuch der Einflussnahme von Döpfner auf die Union gegeben, sie zur AfD zu öffnen“. Darauf werde man in der kommenden Podcast-Folge eingehen. In dieser erklärt nun Stephan Lamby nach zwei Minuten, „bei der Darstellung der Versuche der Einflussnahme sind wir übers Ziel hinausgeschossen“.
Er habe die erwähnten Zitate aus Quellen erhalten, die, wie er heute wisse, „nicht solide sind“. Zwar passten die Zitate zu den Rechercheergebnissen, Lamby hätte sich jedoch nicht darauf verlassen dürfen. Der Verdacht, „Merz und Döpfner hätten sich wörtlich so geäußert, wie im Podcast gesendet“, hätte nicht verbreitet werden dürfen.
Das betreffe auch eine Äußerung, aufgrund derer man gemutmaßt habe, Döpfner habe Merz bedroht. Man bedauere diesen Fehler und bitte die Hörerinnen und Hörer „um Entschuldigung“. Mehr zum Thema Besuch beim KanzlerWollte Mathias Döpfner den Kanzler zur Kooperation mit der AfD drängen?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





