
Politik kritisiert Blume: „Werksschließungen sind keine Zukunftsstrategie für Volkswagen“
Politik kritisiert Blume : „Werksschließungen sind keine Zukunftsstrategie für Volkswagen“ 10.07.2026, 09:29Lesezeit: 3 Min. Will keine Werkschließungen: Olaf Lies (SPD), Ministerpräsident von NiedersachsendpaVW will...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Politik kritisiert Blume : „Werksschließungen sind keine Zukunftsstrategie für Volkswagen“ 10. 2026, 09:29Lesezeit: 3 Min. Will keine Werkschließungen: Olaf Lies (SPD), Ministerpräsident von NiedersachsendpaVW will noch mehr sparen, der Aufsichtsrat berät über mögliche Werksschließungen und Stellenabbau.
Aus der Politik und der Gewerkschaft kommt scharfe Kritik. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne hat im Ringen um neue Sparpläne bei Volkswagen Klarheit, Verlässlichkeit und ein tragfähiges Konzept gefordert. Es sei die Aufgabe des Vorstandes, zügig ein schlüssiges Gesamtkonzept auf den Tisch zu legen, sagte der SPD-Politiker zu NDR Info.
Die Einzelheiten
„Das ist es bisher nicht, und deswegen ist die Verunsicherung mit den Händen greifbar. “ Er betonte: „Das ist unanständig, so mit den Kolleginnen und Kollegen umzugehen. “ Nach Konzernangaben stellte der Vorstand dem Aufsichtsrat ein umfangreiches Maßnahmenpaket mit 12 Initiativen und das Zielbild 2030 vor.
Demnach soll die Modellpalette schrittweise um bis zu 50 Prozent gestrafft werden und die Anzahl möglicher Ausstattungsoptionen um bis zu 75 Prozent sinken. Angaben zu einem möglichen Stellenabbau und Werksschließungen gab es zunächst nicht. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Der Vorstand treibe die Transformation weiter voran, teilte Konzernchef Oliver Blume in einem Statement mit. „Mit unserem Zukunftsplan stellen wir den Konzern auch in einem global massiv herausfordernden Umfeld noch robuster und wettbewerbsfähiger auf. “ Blume sprach von der „umfassendsten Neuausrichtung der Konzerngeschichte“.
Was Experten sagen
Der Vorstand übernehme damit „Verantwortung für die nachhaltige Zukunft des Unternehmens - in einer Zeit, in der die Automobilindustrie weltweit stark unter Druck steht“, so Blume weiter. „Wir begrenzen Risiken, erschließen neue Chancen aus eigener Stärke und setzen ein klares Zeichen für Aufbruch am Wirtschaftsstandort Deutschland. “Tonne: nicht mit Ängsten der Kolleginnen und Kollegen spielenBlume hatte schon im Frühjahr angekündigt, an einem neuen „Zielbild 2030“ für den Konzern zu arbeiten und dabei auch den Sparkurs deutlich verschärfen zu wollen.
Laut „Manager Magazin“ könnten bis zu 100. 000 Stellen weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werken des VW-Konzerns in Deutschland droht demnach sogar die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm.
„Wir haben eine gemeinsame Verantwortung“, sagte Tonne. „Und die lautet: Mit den Ängsten der Kolleginnen und Kollegen in den Werken darf man nicht spielen. “ Werksschließungen und wegfallende Arbeitsplätze seien keine Zukunftsstrategie, kritisierte er.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




