
Porsche will Cayenne-Produktion offenbar nach Deutschland verlagern
Sanierungskurs Porsche will Cayenne-Produktion offenbar nach Deutschland holen Leipzig statt Bratislava: Porsche plant einem Zeitungsbericht zufolge, die Produktion des Cayenne zu verlagern. Doch es gibt eine Bedingung...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Sanierungskurs Porsche will Cayenne-Produktion offenbar nach Deutschland holen Leipzig statt Bratislava: Porsche plant einem Zeitungsbericht zufolge, die Produktion des Cayenne zu verlagern. Doch es gibt eine Bedingung an die Arbeitnehmer. 09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Produktion von Porsche Cayenne und Panamera in Leipzig (2012): Auslastung langfristig absichern Foto: Sean Gallup/ Getty Images Der Sportwagenhersteller Porsche will einem Zeitungsbericht zufolge die Herstellung seines SUV Cayenne mit allen drei Antriebsvarianten von Bratislava nach Leipzig verlagern. Damit wolle Vorstandschef Michael Leiters die Auslastung des Werks in Sachsen langfristig absichern, berichtete die »Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Samstag unter Berufung auf Arbeitnehmerkreisen.
Die Einzelheiten
Voraussetzung sei allerdings, dass die Arbeitnehmer sich auf eine spürbare Absenkung der Löhne einließen, weil die Entgelthöhen in der Slowakei deutlich unter dem Niveau der deutschen Porsche-Mitarbeiter liegen. Ein Porsche-Sprecher lehnte eine Stellungnahme zu dem Zeitungsbericht ab. Mehr zum Thema Plan von Konzernchef Blume: Kann Volkswagen wirklich 100.
Vier Szenarien Von Alexander Demling Porsches Mutterkonzern Volkswagen steht Insidern zufolge vor dem größten Umbauprogramm seiner fast 90-jährigen Geschichte. Konzernchef Oliver Blume hatte dem Aufsichtsrat kürzlich seine Pläne für ein hartes Sanierungsprogramm vorgelegt. Die Pläne sehen unter anderem vor, die Produktion von Konzernautos in den Werken Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm auslaufen zu lassen.
Es wird befürchtet, dass im Konzern in den kommenden Jahren 100. 000 Stellen wegfallen könnten. Investoren hatten Porsche-Chef Leiters bei der Hauptversammlung zu mehr Tempo bei seinem Sanierungskurs gedrängt.
Was Experten sagen
Leiters, der seit Jahresbeginn an der Spitze von Porsche steht, setzt bei den Autos den Rotstift an. Das Portfolio sei zu komplex geworden, insbesondere im Vergleich mit den Wettbewerbern, hatte er gesagt. Deswegen werde die Zahl der Varianten reduziert.
Zugleich erwägt das Unternehmen, sein Angebot an margenträchtigen Modellen auszubauen – sowohl bei den klassischen Sportwage als auch bei großen SUV-Fahrzeugen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





