
Prozess in Braunschweig: Die offene Milliarden-Frage zur VW-Dieselaffäre
Prozess in Braunschweig : Die offene Milliarden-Frage zur VW-Dieselaffäre 11.05.2026, 09:54Lesezeit: 4 Min. Beschäftigt den Konzern immer noch: ein Dieselauspuff vor dem VW-Markenhaus in WolfsburgdpaDer Abgasskandal ist...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Prozess in Braunschweig : Die offene Milliarden-Frage zur VW-Dieselaffäre 11. 2026, 09:54Lesezeit: 4 Min. Beschäftigt den Konzern immer noch: ein Dieselauspuff vor dem VW-Markenhaus in WolfsburgdpaDer Abgasskandal ist für VW längst nicht ausgestanden.
Investoren verlangen immer noch Milliarden. Hilft im jahrelangen Prozess jetzt die Aussage eines Zeugen, der schon rechtskräftig verurteilt ist? Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Investorenprozess - Für Volkswagen vielleicht das letzte Stichwort, das in der Wolfsburger Konzernzentrale nach der Dieselaffäre noch Unruhe auslöst.
Die Einzelheiten
Denn mehr als zehn Jahre nach Auffliegen der Abgasmanipulation könnte der Ausgang dieses Verfahrens noch richtig viel Geld kosten. Anleger wollen für Verluste entschädigt werden und verlangen Milliarden. Nach einer langen Pause wird nun am Dienstag und Mittwoch weiter verhandelt.
Worum geht es in dem Prozess? Aktionäre fordern in dem Musterverfahren Schadenersatz in Milliardenhöhe. Es geht in diesem Prozess aber nicht um den Betrug selbst.
Die entscheidende Frage ist eher: Hat VW die Märkte rechtzeitig über die Affäre rund um die millionenfach manipulierten Dieselmotoren informiert? Unmittelbar nach Bekanntwerden des Skandals Ende September 2015 war der Kurs der VW-Aktie eingebrochen - zeitweise verloren die Vorzugspapiere des Konzerns fast die Hälfte ihres Werts. Für die Verluste wollen Anleger bis heute entschädigt werden.
Was Experten sagen
Musterverfahren - Was bedeutet das? Mit dem Prozess wird kein strafrechtliches Handeln einzelner Personen überprüft. Es handelt sich um ein Zivilverfahren, bei dem um viel Geld in Form von Schadenersatz gestritten wird.
Während sich im Normalfall dabei zwei Parteien gegenüberstehen, erlaubt das Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) eine Ausnahme. In dem Musterprozess können viele Parallelverfahren für eine einheitliche Entscheidung gebündelt werden. Derzeit warten rund 2.
000 ausgesetzte Ausgangsverfahren mit rund 3. Am Ende des Verfahrens am Oberlandesgericht Braunschweig soll es einen Musterentscheid geben. Wenn dieser rechtskräftig ist, sind die Feststellungen für die Gerichte aller ausgesetzten Verfahren bindend.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





