
Prozess in Hamburg: Mutmaßliche Entführerin: Block wünschte uns viel Glück
Prozess in Hamburg : Mutmaßliche Entführerin: Block wünschte uns viel Glück 20.05.2026, 16:18Lesezeit: 4 Min. Christina Block (rechts) mit ihren Anwälten im Landgericht HamburgdpaIhre Befragung wurde mit Spannung...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Prozess in Hamburg : Mutmaßliche Entführerin: Block wünschte uns viel Glück 20. 2026, 16:18Lesezeit: 4 Min. Christina Block (rechts) mit ihren Anwälten im Landgericht HamburgdpaIhre Befragung wurde mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel sagt im Block-Prozess aus.
Sie habe zu Christina Block eine enge Verbindung aufgebaut. Und in Dänemark Kameras installiert. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Mehr als zwei Jahre nach der Entführung der Block-Kinder aus Dänemark treffen die Mutter der Kinder und „Olga“, eine Schlüsselfigur der Rückholaktion, wieder aufeinander.
Die Einzelheiten
Christina Block (53) sitzt auf der Anklagebank und kann der nur gut einen Meter entfernten Zeugin aus Israel in die Augen schauen. Die beiden hatten sich nach Aussage Blocks in dem Jahr vor der Tat angefreundet, die Frau sei so empathisch gewesen. „Wir hatten wirklich eine enge Verbindung miteinander“, sagt die Zeugin.
Die 51-Jährige, die damals für eine israelische Cyber-Sicherheitsfirma arbeitete, berichtet von ihrer Rolle bei der Aktion in der Silvesternacht 2023/24 und von der Vorgeschichte. Die Frau mit glatten, angegrauten Haaren und einer Brille lächelt nervös. Auf Englisch schildert sie die Ereignisse in der Familie Block im Jahre 2023, vom Tod der Großmutter Christa Block und von deren Beerdigung, zu der die Kinder hätten nicht kommen dürfen.
„Wieder hat er Nein gesagt“, sagt die Zeugin in Anspielung auf den Vater Stephan Hensel. Ihr kommen die Tränen, mit einem Taschentuch wischt sie sich über die Augen. Die Vorsitzende Richterin Isabel Hildebrandt unterbricht die Verhandlung für eine Pause.
Was Experten sagen
Gewaltsame RückholaktionDie israelische Sicherheitsfirma soll laut Anklage die beiden jüngsten Kinder der Hamburger Unternehmerin Christina Block vom Wohnort des Vaters entführt haben, dabei sei Gewalt angewendet worden. Der damals zehn Jahre alte Junge und das 13 Jahre alte Mädchen wurden zu einem Bauernhof in Baden-Württemberg gebracht. Von dort hatte Block nach eigenen Angaben ihren Sohn und die Tochter zu sich nach Hamburg geholt.
Sie ist angeklagt, den Auftrag zur Entführung gegeben zu haben. Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette „Block House“, Eugen Block, beteuert ihre Unschuld. Laut Anklage war die Zeugin „die rechte Hand“ des Chefs der Sicherheitsfirma.
Für die Staatsanwaltschaft ist die Frau eine Beschuldigte. Für ihre Aussagen in Hamburg wurde ihr sicheres Geleit zugesagt. Observation mit KamerasAnfangs sei es darum gegangen, so viele Informationen wie möglich für ein Gerichtsverfahren im Sorgerechtsstreit zu sammeln, sagt die 51-Jährige.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





