
Prozess wegen Widerstands: Warum der Terrorverdächtige Franco A. sich mit Polizisten angelegt hat
Prozess wegen Widerstands : Warum der Terrorverdächtige Franco A. sich mit Polizisten angelegt hat Von Jan Schiefenhövel 20.07.2026, 06:20Lesezeit: 6 Min. Prozessauftakt: In Handschellen wird Franco A. in den...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Prozess wegen Widerstands : Warum der Terrorverdächtige Franco A. sich mit Polizisten angelegt hat Von Jan Schiefenhövel 20. 2026, 06:20Lesezeit: 6 Min.
Prozessauftakt: In Handschellen wird Franco A. in den Gerichtssaal in Darmstadt geführt, wo sein Verteidiger Moritz Schmitt-Fricke (rechts) auf ihn wartet. Für die Verhandlung wird die Handfessel abgenommen.
Die Einzelheiten
Lucas BäumlWegen Vorbereitung eines Terroranschlags sitzt der frühere Bundeswehroffizier Franco A. seit Jahren im Gefängnis. Nun muss er sich noch einmal vor Gericht verantworten – für erbitterten Widerstand bei seiner Festnahme.
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Als der drahtige junge Mann die Polizisten vor ihm sieht, schießt ihm sofort eine Vermutung durch den Kopf. Spontan denkt er, dass es sich nicht nur um eine zufällige Kontrolle handeln kann. Sondern dass die Beamten, die ihm in der B-Ebene der S-Bahn-Station am Ledermuseum in Offenbach gegenüberstehen, seinetwegen dort sind – dass die Polizei es also auf ihn abgesehen hat.
Als die Polizisten die Tüte, die er bei sich trägt, durchsuchen wollen, weigert sich der junge Mann. Schließlich wehrt er sich verbissen gegen seine Festnahme. Deshalb steht er nun als Angeklagter vor Gericht.
Was Experten sagen
Im Strafprozess vor dem Landgericht Darmstadt muss sich der heute 37 Jahre alte Franco A. wegen Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten. Vor Gericht steht er zum zweiten Mal, denn eine Staatsschutzkammer des Oberlandesgerichts Frankfurt hat den früheren Offizier der Bundeswehr im Juli 2022 wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt.
Dem Urteil zufolge hat er außerdem illegal Waffen besessen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Die Richter des Oberlandesgerichts sahen bei Franco A.
eine rassistische, antisemitische und völkisch-nationalistische Haltung, aus der heraus er einen Terroranschlag geplant habe. In dem Prozess wurde auch offenbar, dass Franco A. seit 2015 ein Doppelleben geführt hatte, denn er hatte sich unter falschem Namen als Flüchtling aus Syrien ausgegeben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




