
Präsident als Feldherr: Warum Putin gerade jetzt in Flecktarn auftritt
Präsident als Feldherr : Warum Putin gerade jetzt in Flecktarn auftritt Von Friedrich Schmidt 06.07.2026, 18:35Lesezeit: 4 Min. Der Herrscher im Tunnel: Putin (links) am Freitag mit GerassimowReutersVor dem NATO-Gipfel...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Präsident als Feldherr : Warum Putin gerade jetzt in Flecktarn auftritt Von Friedrich Schmidt 06. 2026, 18:35Lesezeit: 4 Min. Der Herrscher im Tunnel: Putin (links) am Freitag mit GerassimowReutersVor dem NATO-Gipfel in Ankara zeigt sich Russlands Präsident in militärischer Kluft.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Einst galt es als Trumpf des russischen Herrschers, unberechenbar zu sein. Mittlerweile lässt sich oft gut vorhersagen, wie Wladimir Putin handeln wird.
Die Einzelheiten
So deuten Auftritte in einer „Hilfsleitstelle“ seiner Invasionstruppen zuverlässig darauf hin, dass wieder ein Versuch bevorsteht, Donald Trump zu beeinflussen. Auf den amerikanischen Präsidenten setzt Putin weiter, obwohl der Umworbene bisher weder die Ukraine noch die NATO-Partner der USA dazu gebracht hat, Moskaus Maximalforderungen hinzunehmen. Am Freitagabend und offenbar mit Rücksicht auf das Ende des Arbeitstags in Washington veröffentlichte der Kreml Bilder einer neuen Sitzung Putins mit seinen Militärs in einer „Hilfsleitstelle der Vereinigten Streitkräftegruppierung“.
Die Serie solcher Besuche begann am 26. Oktober vorigen Jahres und setzte sich am 1. Dann gab es Pause, bis jetzt.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Den Inszenierungen ist gemein, dass Putin dabei in Tarnfleck mit Militärs in einem fensterlosen Raum auftritt, dessen Standort nicht mitgeteilt wird. Die Risikoscheu sowie andere Termine des Herrschers lassen vermuten, dass diese Sitzungen in oder nahe Moskau stattfinden.
Was Experten sagen
Sie sollen aber gefechtsnah wirken. So war die Wand hinter Putin am 1. Dezember und nun wieder mit Tarnnetzen behängt.
Obwohl diese Tarnung nach innen militärisch sinnlos ist, hingen solche Netze jetzt zudem von den Wänden eines Gangs, in dem Generalstabschef Walerij Gerassimow Putin begrüßte. Moskau wartet auf Witkoff und KushnerWeitere verbindende Elemente sind Meldungen, die nicht allein die Russen, sondern auch Trump beeindrucken sollen. Kurz vor der Inszenierung von Ende Oktober hatte der US-Präsident erstmals in seiner zweiten Amtszeit Sanktionen gegen Russland verhängt.
Putin reagierte mit einer Geste der Stärke und ließ sich eine angebliche neue Nuklearwaffe vorstellen. Putins nächster Auftritt in Militärmontur erfolgte einen Tag vor dem Besuch von Trumps Emissären Steve Witkoff und Jared Kushner am 2. Er sollte die Botschaft vermitteln, Russland werde den Donbass „befreien“, wenn die ukrainischen Verteidiger das Gebiet nicht räumten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





