
Prügelstrafe: Singapur führt Stockhiebe für Mobber in der Schule ein
Umstrittene Regelung Singapur führt Stockhiebe für Mobber in der Schule ein Bis zu drei Stockhiebe soll es künftig für Mobber an Singapurs Schulen geben. Die Strafe gilt nur für Jungen ab neun Jahren. Die Regierung hält...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Umstrittene Regelung Singapur führt Stockhiebe für Mobber in der Schule ein Bis zu drei Stockhiebe soll es künftig für Mobber an Singapurs Schulen geben. Die Strafe gilt nur für Jungen ab neun Jahren. Die Regierung hält trotz Kritik an der Regel fest.
16 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Desmond Lee, Bildungsminister Singapurs Foto: Gavin Foo / SPH / The Straits Times / picture alliance aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Männliche Schüler, die andere mobben, müssen in Singapurs Schulen mit Stockhieben rechnen – und diese sind von Regierungsseite ausdrücklich erwünscht. Bildungsminister Desmond Lee hat die Regel, die Teil einer angekündigten Maßnahme gegen Mobbing ist, im Parlament verteidigt. Das berichten verschiedene Medien, darunter »CNN « und der »Guardian «, übereinstimmend.
Männliche Schüler ab neun Jahren drohen laut dem »Guardian« nach den neuen Regeln bis zu drei Stockschläge, falls sie andere Kinder mobben. Darunter fällt auch Cybermobbing. Trotz Kritik hält Singapurs Regierung bisher an der Regel fest.
Was Experten sagen
Bildungsminister Lee verteidigte die Prügelstrafe demnach im Parlament. Sie würde nur dann angewendet, »wenn alle anderen Maßnahmen angesichts der Schwere des Fehlverhaltens unzureichend sind«. »Es gelten strenge Vorschriften, um die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten.
So muss die Prügelstrafe beispielsweise vom Schulleiter genehmigt und darf nur von autorisierten Lehrkräften vollstreckt werden«, erklärte Lee den Abgeordneten. Regel soll ab 2027 geltenMädchen würden Strafen »wie Nachsitzen und/oder Schulverweis, eine Herabstufung ihrer Verhaltensnote und andere schulische Konsequenzen« erhalten. Das neue Regelwerk soll ab 2027 an allen Schulen Singapurs eingeführt werden.
Internationale Organisationen wie Unicef, die Kinderhilfsorganisation der Vereinten Nationen, lehnen Prügelstrafen gegen Kinder entschieden ab, da sie deren körperliche und geistige Gesundheit schädigen und Verhaltensprobleme verstärken. Wie verbreitet Gewalt gegen Kinder als Erziehungsmaßnahme ist, zeigt ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem vergangenen Jahr . Weltweit sind demnach etwa 1,2 Milliarden Kinder im Alter von 0 bis 18 Jahren zu Hause Prügelstrafen ausgesetzt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





