
Radrennen Eschborn-Frankfurt: „Das ist das Nonplusultra“
Radrennen Eschborn-Frankfurt : „Das ist das Nonplusultra“ Von David Lindenfeld, Frankfurt 01.05.2026, 18:21 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Ein Deutscher ganz vorn: Georg Zimmer streckt die Faust in den...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Radrennen Eschborn-Frankfurt : „Das ist das Nonplusultra“ Von David Lindenfeld, Frankfurt 01. 2026, 18:21 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Ein Deutscher ganz vorn: Georg Zimmer streckt die Faust in den Himmel.
dpa Fast wirkt es, als habe er sich verpokert, aber dann zieht er noch an allen vorbei: Georg Zimmermann erringt beim Radklassiker Eschborn-Frankfurt den größten Sieg seiner Karriere. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Georg Zimmermann brauchte einen kurzen Moment, um zu realisieren, was ihm da gerade gelungen war. Nach seinem brachialen Sprint saß der Deutsche im Schneidersitz auf dem Asphalt vor der Oper in Frankfurt, ballte die Fäuste, schlug die Hände vors Gesicht.
Die Einzelheiten
Es wirkte, als könne er es selbst nicht ganz fassen. Doch am Ergebnis gab es nichts mehr zu rütteln: Der Achtundzwanzigjährige hat den Radklassiker Eschborn-Frankfurt gewonnen und damit den größten Sieg seiner Karriere errungen. „Das ist das Nonplusultra“, sagte Zimmermann am Mikrofon des Hessischen Rundfunks im Ziel darüber, dass er dieses Rennen im Trikot des Deutschen Meisters gewonnen hatte: „Das ist mit das Schönste, nein das Schönste, was ich bisher in meiner Karriere geschafft habe.
Austragung dieses Rennens war spannend bis zum Schluss. Kurz vor dem Ziel wirkte es so, als würde die zwölfköpfige Spitzengruppe, der Zimmermann angehörte, noch eingeholt werden. Doch dann reichte es doch noch ganz knapp für die Ausreißer, die sich bei der letzten Überfahrt des Mammolshainer Bergs abgesetzt hatten.
„Ich dachte für einen Augenblick, dass ich mich ein bisschen verpokert habe“, sagte Zimmermann mit Blick darauf, dass er sich vor dem Finale am Ende der Gruppe aufgehalten hatte. „Aber ich konnte mich da noch durchmogeln und hab alles auf die Pedale geworfen, was noch in den Beinen war. “ So zog er mit einem langen Antritt doch noch an allen vorbei.
Was Experten sagen
„Klassiker für starke Allrounder“ Neue Strecke, neuer Sieger: Der Radklassiker Eschborn-Frankfurt ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderes Rennen. Sechs verschiedene Gewinner gab es in den vergangenen sechs Jahren. Zweiter wurde auf der in diesem Jahr modifizierten und noch mal schwieriger gestalteten Route von Eschborn durch den Taunus nach Frankfurt der Brite Tom Pidcock vor seinem Landsmann Ben Tulett.
Damit schien sich auf den ersten Blick eine vor dem Start weit verbreitete Annahme zu bestätigen: Einer der ganz schnellen Jungs würde dieses Rennen nicht mehr gewinnen können, hieß es. Die verschärfte Strecke sorgt dafür, dass inzwischen vermehrt andere Fahrertypen am Start stehen. Im vergangenen Jahr war mit Jasper Philipsen noch einer der besten Sprinter seiner Generation am Start.
Diesmal ließen sich von den Jungs mit den dicken Oberschenkeln weniger blicken als in den Vorjahren. Fabio Jakobsen und Tobias Lund Andresen waren gekommen, auch Danny van Poppel und Pascal Ackermann fuhren mit. Doch das war es dann auch schon fast.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





