
Regierender Bürgermeister: Krisensitzung: Berliner CDU berät über Wegners Zukunft
Regierender Bürgermeister : Krisensitzung: Berliner CDU berät über Wegners Zukunft Von Stephan Klenner, Berlin 09.07.2026, 15:10Lesezeit: 3 Min. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) kommt Anfang Juli zu...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Regierender Bürgermeister : Krisensitzung: Berliner CDU berät über Wegners Zukunft Von Stephan Klenner, Berlin 09. 2026, 15:10Lesezeit: 3 Min. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) kommt Anfang Juli zu einer Plenarsitzung im Abgeordnetenhaus.
dpaBerlins Regierender Bürgermeister steht unter Druck. An diesem Freitag sprechen die Kreisvorsitzenden über dessen Falschaussage nach dem Brandanschlag im Januar. Tauscht die Partei ihren Spitzenkandidaten aus?
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Kreisvorsitzenden der Berliner CDU werden an diesem Freitagabend darüber beraten, ob sie weiterhin mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner als Spitzenkandidat in die Abgeordnetenhauswahl am 20. Zu dem Treffen wurde kurzfristig eingeladen, wie die F. aus Parteikreisen erfuhr.
Anlass ist ein Bericht der Zeitung „Tagesspiegel“ vom Dienstag, durch den bekannt wurde, dass Wegner anders als zunächst behauptet nicht am Vormittag des 3. Januar dienstlich telefoniert hat. An diesem Tag verübten mutmaßlich linksextreme Täter einen Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz.
000 Haushalte und 2200 Betriebe im Südwesten der Stadt waren bei eisiger Kälte ohne Strom. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Kai Wegner wurde gerichtlich zu Auskünften an die Presse gezwungenDas Berliner Verwaltungsgericht hatte die Senatskanzlei dazu verpflichtet, der Zeitung Informationen zu den Diensttelefonaten Wegners zu geben.
Was Experten sagen
So kam heraus, dass Wegner das erste Diensttelefonat am Anschlagstag um 12. Im Januar hatte er gesagt, „um 8 Uhr 8“ mit dem Telefonieren begonnen zu haben. Am Krisenmanagement Wegners gibt es seit Monaten Kritik.
Am Anschlagstag war der Regierende Bürgermeister nicht in die betroffenen Stadtteile gefahren. Dies hatte er zunächst damit erklärt, zu Hause die Lage koordiniert zu haben. Wenige Tage später kam heraus, dass er mittags mit seiner Lebensgefährtin, Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU), Tennis gespielt hatte.
Wegner räumte kommunikative Fehler ein – informierte aber auch in den Folgemonaten nicht darüber, wie genau er den Tag verbracht hatte. So kam es zu dem Rechtsstreit vor dem Verwaltungsgericht. In der Kreisvorsitzendenrunde am Freitag dürfte Wegner von viel Unmut an der Parteibasis berichtet werden.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





