
Regierung Merz: Hat wirklich jemand an die Halbierung der AfD geglaubt?
Regierung Merz : Hat wirklich jemand an die Halbierung der AfD geglaubt? Ein Kommentar von Eckart Lohse 09.07.2026, 18:01Lesezeit: 3 Min. Regierungserklärung: Merz und die AfD-Fraktion im BundestagEPAFriedrich Merz...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Regierung Merz : Hat wirklich jemand an die Halbierung der AfD geglaubt? Ein Kommentar von Eckart Lohse 09. 2026, 18:01Lesezeit: 3 Min.
Regierungserklärung: Merz und die AfD-Fraktion im BundestagEPAFriedrich Merz hatte versprochen, die AfD durch gutes Regieren kleinzuhalten. Nun ist erst einmal die CDU sehr klein. Dennoch bleibt die Idee richtig.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nur als Gedankenspiel: Der Zuzug von illegalen Migranten nach Deutschland wird auf null reduziert. Die Wachstumsraten der deutschen Wirtschaft liegen bei fünf Prozent, und die Sozialsysteme sind stabil für das nächste halbe Jahrhundert. Dann wären doch die vermeintlichen Gründe für die immer weiter zunehmende Stärke der AfD beseitigt.
Sie müsste kleinregiert sein. So wie es ein gewisser Friedrich Merz im November 2018 skizziert hatte: Die Union könne wieder bei 40 Prozent liegen und die Zustimmung zur AfD halbiert werden. Die Voraussetzungen müssten CDU und CSU allerdings selbst schaffen.
Hat Merz das damals geglaubt? Glaubt das überhaupt jemand? Dass die weltweit zu beobachtende reaktionäre Bewegung, die auf eine jahrzehntelange Linksverschiebung der Politik folgt, sich einfach so kleinregieren lässt?
Was Experten sagen
Als hätte schon jemals eine noch so hohe Sandburg die Urgewalt einer Nordseeflut brechen könne, die sich in ewiger Wiederkehr mit der Ebbe abwechselt? Ein paar Bundespolizisten an der deutschen Grenze und Wirtschaftswachstum sollen eine Flut aufhalten? -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Rückkehr in eine alte WeltSpätestens Donald Trumps Wahltriumphe hätten alle, die so dachten, eines Besseren belehren müssen. Ein westlich geprägter Demokrat, der sich für leidlich modern hält, mochte noch die Hoffnung gehabt haben, dass Trump alle Chancen verspielte, als er seine frauenverachtenden Sprüche öffentlich machte. Aber nein, das Gegenteil war der Fall.
Je lauter er archaische Wertvorstellungen guthieß, desto mehr Beifall und Wählerstimmen waren ihm sicher. Es war das Versprechen einer Rückkehr in eine alte Welt. Ein Kulturkampf, der schon lange ausbrechen wollte und das dann tat, nachdem ein schwarzer Präsident zwei Amtszeiten im Weißen Haus regiert hatte.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





