
Rehaugen-Video: Und dann waren es neun Millionen Aufrufe
Rehaugen-Video : Und dann waren es neun Millionen Aufrufe Von Rüdiger Soldt, Stuttgart 16.07.2026, 14:23Lesezeit: 7 Min. Manuel Hagel und Cem Özdemir Ende März im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart bei...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Rehaugen-Video : Und dann waren es neun Millionen Aufrufe Von Rüdiger Soldt, Stuttgart 16. 2026, 14:23Lesezeit: 7 Min. Manuel Hagel und Cem Özdemir Ende März im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart bei Sondierungen.
dpaAkteure im Internet spielen eine große Rolle in Wahlkämpfen. In Baden-Württemberg mischte eine Agentur eigenständig mit – und machte das Rehaugen-Video bekannter. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es war der Aufreger des baden-württembergischen Landtagswahlkampfes im Frühjahr: Das „Rehaugen-Video“ und seine Verbreitung in den sozialen Medien traumatisierten die baden-württembergische CDU regelrecht.
Die Einzelheiten
Über mehrere Wochen hielt die Partei den Grünen vor, eine „Schmutzkampagne“ inszeniert zu haben. Mittlerweile regieren der unterlegene CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel, inzwischen Innenminister, und der grüne Ministerpräsident Cem Özdemir augenscheinlich harmonisch miteinander. Und der Kampagnenvorwurf hatte schon im Wahlkampf nicht wirklich verfangen.
Denn das Video, das Hagel im Gespräch über einen Schulbesuch zeigt und das die grüne Bundestagsabgeordnete Zoe Mayer verbreitet hatte, war schon zuvor online für jedermann zugänglich gewesen. Abermals befeuert wurde die Debatte über eine mögliche Einflussnahme auf den Wahlkampf dann durch den Unternehmer Peter Jelinek. Auf der Konferenz re:publica im Mai, einer jährlich stattfindenden Veranstaltung zur digitalen Gesellschaft, hielt Jelinek einen Vortrag.
Darin analysierte er mit seiner Kollegin Melanie Gömmel die Rolle seiner eigenen Internetplattform The Goodforces im Wahlkampf. Und er kam zu einer Schlussfolgerung, die aufhorchen ließ. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen „Am Ende wurde der Balken immer kleiner“Jelinek schilderte den Eingriff seines Teams in den Wahlkampf in Baden-Württemberg mit folgender Geschichte: „Ihr kennt das Beispiel Manuel Hagel, ein Jahr war klar, Manuel Hagel wird Ministerpräsident von Baden-Württemberg. “ Dann sei – etwa anderthalb Wochen vor der Wahl – das Video aufgetaucht. „Es stammte nicht von uns.
Wir haben gesagt, wir nutzen das, wir greifen das auf“, so Jelinek. Dank einiger Creator im Netz sei es neun Millionen Mal aufgerufen worden. Aus Jelineks Sicht war das ein klassischer Fall, in dem seine Agentur The Goodforces sich in den öffentlichen Diskurs einmischen musste.
„Das ist dieses kurze Aufgreifen, wir werfen gar nicht mit Dreck, sondern wir verstärken das Video nur. Am Ende wurde der Balken zwischen Cem und Hagel immer kleiner. “Jelineks Auftritt auf der Digitalkonferenz blieb weitgehend unbeachtet, bis ein Journalist des rechtspopulistischen Portals Nius auf der Plattform X anprangerte, Jelinek habe damit geprahlt, Hagel „durch eine ‚gezielte Rehaugen‘-Kampagne“ als Ministerpräsidenten verhindert zu haben.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





