
Rente: Linke befürchtet Altersarmut, CDU will rasche Umsetzung, »ohne Rosinenpickerei«
Reformvorschläge Linke befürchtet Altersarmut – CDU drängt auf rasche Umsetzung »ohne Rosinenpickerei« Die Rentenkommission hat der Bundesregierung ihre Vorschläge zur Reform der Rente übergeben. Das sind die Reaktionen...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Reformvorschläge Linke befürchtet Altersarmut – CDU drängt auf rasche Umsetzung »ohne Rosinenpickerei« Die Rentenkommission hat der Bundesregierung ihre Vorschläge zur Reform der Rente übergeben. Das sind die Reaktionen aus der Politik. 19 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern CDU-Kanzler Merz (l. ), SPD-Arbeitsministerin Bas (r.
Die Einzelheiten
) mit Mitgliedern der Rentenkommission Foto: Andreas Gora / ddp Die Vorschläge der Rentenkommission stoßen auf ein geteiltes Echo. Die Linken befürchten eine wachsende Altersarmut als Folge der geplanten Rentenreform. Die Pläne der Bundesregierung bedeuteten vor allem Rentenkürzungen, erklärte die Linksfraktion im Sächsischen Landtag.
»Die Statistik der Lebenserwartung sagt nichts über die Erwerbsbiografien der Menschen aus. Viele können schon heute nicht bis zur Regelaltersgrenze arbeiten – ihre Altersbezüge werden also gekürzt, wenn der Renteneintritt weiter verschoben wird. « Linke: Selbst 45 Beitragsjahre genügen bald nicht mehrSelbst 45 Beitragsjahre genügten bald nicht mehr, um den wohlverdienten Ruhestand antreten zu können, erklärte Fraktionschefin Susanne Schaper.
Wenn es darum gehe, mehr Menschen in die Rentenkasse zu holen, bleibe die Bundesregierung wohl am Anfang des Weges stehen. »Zwar sollen Abgeordnete, Konzernvorstände und Selbstständige Teil der Rentenversicherung werden, aber das genügt nicht. « »Die gesetzliche Rente kann und muss eine sichere Bank für alle sein.
Was Experten sagen
Die Zahl derjenigen, die sie im Alter nicht ausreichend absichert, wächst aber auch in Sachsen scheinbar unaufhaltsam«, betonte Schaper. Immer mehr ältere Menschen kämen mit ihrer Rente nicht mehr hin, ein Café-Besuch oder Geschenke für die Enkel werde zur finanziellen Herausforderung. Ostbeauftragte warnt: Absenkung trifft Osten hartDie Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), hat bei der geplanten Rentenreform vor einem besonderen Altersarmutsrisiko in Ostdeutschland gewarnt.
»Für Menschen in Ostdeutschland darf es keine Absenkung des aktuellen Rentenniveaus ab 2031 geben«, sagte Kaiser der »Leipziger Volkszeitung« und der »Sächsischen Zeitung« (Dienstagausgabe). Andernfalls drohe vielen Menschen die Altersarmut. »Die gesetzliche Rente ist für die meisten Ostdeutschen die einzige Lebensgrundlage im Alter.
« Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) dringt darauf, die speziellen Bedürfnisse der Ostdeutschen zu berücksichtigen. »Wer über die Zukunft unserer Renten spricht, muss die Lebensleistung der Menschen in Ostdeutschland ernst nehmen«, sagte Kretschmer den beiden Zeitungen. Viele hätten nach der Wiedervereinigung enorme Veränderungen bewältigt, Betriebe verloren, neue Berufe erlernt und das Land mit aufgebaut.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





