
Rente: Senioren-Union erklärt Reform zur Schicksalsfrage der Koalition
Generationenvertrag Senioren-Union erklärt Rentenreform zur Schicksalsfrage der Koalition Die Senioren in der CDU lassen durchblicken, dass sie für eine Neuaufstellung des Rentensystems auch Einschnitte in Kauf nehmen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Generationenvertrag Senioren-Union erklärt Rentenreform zur Schicksalsfrage der Koalition Die Senioren in der CDU lassen durchblicken, dass sie für eine Neuaufstellung des Rentensystems auch Einschnitte in Kauf nehmen würden. Das Schicksal der Regierungskoalition knüpfen sie an den Erfolg der Reform. 51 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Vorsitzender der Senioren-Union Hüppe: stärkere Schultern müssen etwas mehr tragen Foto: Philipp von Ditfurth / dpa Die Rentenreform ist nach Ansicht des Vorsitzenden der Senioren-Union, Hubert Hüppe (CDU), entscheidend für die Zukunft der Koalition. Der »Rheinischen Post« (Montag) sagte Hüppe: »Die Rentenreform wird mit über das Schicksal dieser Koalition entscheiden, da bin ich ziemlich sicher.
Die Einzelheiten
« Die Senioren erwarteten jetzt Reformen, sagte Hüppe. Der Politiker ließ durchblicken, dass dafür auch die ältere Generation Einschränkungen in Kauf nehmen würden. Denn es gehe um Gerechtigkeit.
»Das geht nur, wenn alle bei den Sozialreformen einbezogen werden, auch die Pensionen von Beamten und andere Versorgungssysteme. « Dabei müssten stärkere Schultern etwas mehr tragen. »Dann werden auch wir als Senioren-Union akzeptieren, was die Koalition plant.
Unter Umständen zähneknirschend«, so Hüppe. Mehr zum Thema Debatte über Reformen: Schluss mit der Tyrannei der Alten Der SPIEGEL-Leitartikel von Christian Reiermann Alterssicherung: So stark sind die Rentenansprüche der Deutschen gewachsen Von Benjamin Bidder und Florian Diekmann Umstrittene Sozialreform: Abschaffung der »Rente mit 63« könnte laut Studie fast zehn Milliarden Euro sparen Auf die Frage, ob künftig denn länger gearbeitet werden müsse, sagte der Vorsitzende der CDU-Seniorenvereinigung: Grundsätzlich werde es nicht durch weniger, sondern nur durch mehr Arbeit gehen – um dann aber die Last indirekt wieder den Jungen zuzuweisen: »Das heißt für mich aber nicht unbedingt am Ende des Erwerbslebens, sondern am Anfang. Wir müssen Schul- und Studienzeiten kürzer und schlanker machen, junge Menschen früher in Arbeit bringen und sie damit früher zu Einzahlern in die Sozialsysteme machen«, sagte er.
»Es muss nicht wie in meiner Jugend mit 14 Jahren sein, aber es sollte auch nicht erst mit 30 losgehen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





