
Ricky Martin: Sein Produzent hielt »María« für das Ende von dessen Karriere
Weltweiter Megahit Ricky Martins Produzent hielt »María« für das Ende von dessen Karriere »Un, dos, tres, un pasito p'alante, María« – diese Zeile bringt jede halbwegs bewegliche Hüfte sofort in Wallung. Der Song war...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Weltweiter Megahit Ricky Martins Produzent hielt »María« für das Ende von dessen Karriere »Un, dos, tres, un pasito p'alante, María« – diese Zeile bringt jede halbwegs bewegliche Hüfte sofort in Wallung. Der Song war Ricky Martins weltweiter Durchbruch – weil er, ein Glück, nicht auf seinen Produzenten hörte. 13 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ricky Martin bei einem Auftritt im März 2026 Foto: Matt Roberts-ICC / ICC / Getty Images November 1995 markierte in der Karriere von Sänger Ricky Martin, heute 54, einen Wendepunkt. Bis zu diesem Zeitpunkt war er leidlich erfolgreich im spanischsprachigen Raum als Schmusebarde unterwegs, sein Steckenpferd: hingehauchte Herzschmerzsongs.
Die Einzelheiten
Dann jedoch erschien »María« – und katapultierte Martin weltweit in die Charts. Wäre es nach seiner Plattenfirma gegangen, hätte er »María« allerdings gar nicht veröffentlicht. »Ein Produzent sagte zu mir: ›Ricky, das ist das Ende deiner Karriere‹«, erzählte Martin nun der Nachrichtenagentur dpa.
Den Stilwechsel zum mitreißenden Tanzflächen-Sound trauten die Plattenbosse ihm nicht zu. »Ich habe ihnen das Gegenteil bewiesen«, sagte der Sänger dazu. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird.
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Was Experten sagen
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Deaktivieren Sie Drittanbieter-Inhalte im Privacy-Center Zur Datenschutzerklärung Martin wollte »nicht einfach nur als Schmusesänger am Mikrofon stehen«Der Song entstand, so beschreibt es Martin in seiner Autobiografie, auf seinen Wunsch. Während seines Aufenthalts in Mexiko habe er entdeckt, wie stolz die Mexikaner auf ihre traditionelle Musikrichtung Mariachi sind.
Er habe daraufhin seinem Komponisten gesagt, er wolle etwas Ähnliches repräsentieren und dafür die musikalischen Einflüsse seiner Heimat Puerto Rico nutzen. Ich wollte nicht einfach nur als Schmusesänger am Mikrofon stehen«, so Martin. Bild vergrößern Ricky Martin im Juni 1996 Foto: Richard Corkery / NY Daily News / Getty Images »María« erreichte in 20 Ländern Platz eins der Charts und verkaufte sich weltweit über fünf Millionen Mal.
Das Musikmagazin »Rolling Stone « wählte das Lied unter die 50 besten Latin-Pop-Songs der Welt. Er gilt als der Song, der in den Neunzigerjahren die Verschmelzung von Latin- und Dance-Musik einleitete. Dehnübungen und FitnessstudiobesucheDass lateinamerikanische Musik heute dank Shakira, Bad Bunny oder Karol G weltweit den Mainstream prägt, freut Martin.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





